Was kannst du jetzt, genau heute tun, um dein Marketing zu verbessern?

Auf jeden Fall, dir folgende Fragen stellen und die gängigsten Marketing-Prinzipien kennen … im Marketing Crash-Kurs
Nimm dir die Zeit und lies dir die folgenden To Dos durch – good luck!

WAS

How to: Um zu wissen, was man eigentlich verkauft, lohnt sich der Perspektivwechsel.
1. Erklär dein Produkt, besser den Nutzen deines Produktes, in einem imaginären Elevator-Pitch (sprich, stell du vor, du steigst zu jemanden in den Fahrstuhl und erklärst in 2-3 Minuten, was du anbietest und was er davon hat.
2. Erklär einem 5-8-jährigen Kind in ganz einfachen Worten, was du machst/ anbietest (unbedingt so erklären, dass es ein Kind auch verstehen würde.)
Fazit: Wer sich in den Kunden hineinversetzt und – keep it simple – auf den Punkt erklären kann, ist ein gutes Stück weiter … Denn du weißt nun, was du eigentlich wirklich kommunizieren willst.

WEN

Du sprichst nie alle an!
Bitte konzentriere dich möglichst genau auf deine Kernzielgruppe.
Alter, Geschlecht, Bildungsgrad, Wohnort, Interessen, Nutzerverhalten, Lebenssituation …?
Wenn du ALLE erreichen willst, erreichst du niemanden.

WIE

Das A.I.D.A.-Prinzip
Die A.I.D.A.-Theorie unterteilt den Zeitraum bis ein potentieller Kunde zum Käufer wird, in vier Phasen, wobei die Übergänge fließend sind. Bereits 1898 stellte Elmo Lewis A.I.D.A. als allgemeines Werbewirkungs-Prinzip vor: Der Kunde muss „abgeholt“, muss auf dem Weg zum gewünschten Handeln in den vier Stufen begleitet werden, wobei die niedrigste die Aufmerksamkeit, die höchste den tatsächlichen Kauf darstellt. Dabei gilt: Je geringer der Streuverlust ist, sprich je genauer eine (Kern-)Zielgruppe angesprochen wird, desto leichter ist es, den potentiellen Kunden zum Handeln zu bewegen.
Merke

Attention (Aufmerksamkeit) Der Kunde wird auf das Produkt aufmerksam (gemacht).
Interest (Interesse)
Das Interesse des Kunden für das Produkt wird geweckt.
Desire (Verlangen)
Der Wunsch, das Produkt zu besitzen erzeugt / forciert.
Action (Aktion)
Der Kunde handelt; er kauft das Produkt.

Anmerkung: Das Konzept ist als grobe Richtlinie, im Sinne einer Reiz-Reaktions-Kette anzusehen. Für spezifischere Ansätze werden heute eher komplexe psychologische Aspekte genutzt. Als Faustregel in der Praxis ist es jedoch immer noch wirkungsvoll.

USP

Auszug aus meinem Marketingbuch:) Der USP, der einzigartige Verkaufsvorteil (Unique Selling Proposition) ist das, was das eigene Produkt einzigartig macht – zumindest aus Sicht des Verbrauchers.
Es gibt echte USPs, wie der Walkman, der damals die Musikwelt revolutionierte – plötzlich konnte man sein Radio mitnehmen und – privat – überall Musik genießen … Der Vorteil war echt und das Produkt besonders, nicht vergleichbar, deshalb verkaufte er sich quasi von allein wie Bolle!
Heute dominieren künstlich erschaffene USPs den Markt: “Das weißeste Weiß” – ob bei Waschmittel oder Zahnpasta …
“Die xy Formel gegen Falten, etc.”
Wichtig ist allein, dem Kunden klar zu machen, warum er dieses und nicht jenes Produkt kaufen sollte …

Merke: Es lohnt sich immer, einen echten USP bzw. einen möglichst überzeugenden (Soft) Skill herauszustellen, sei es das Design, die
Funktion oder andere Aspekte. Wichtig ist die Einzigartigkeit.

Zusatzübung
1. Elevator Pitch: dann erklär es einem Fremden im Fahrstuhl in 2-3 Minuten, warum er zu dir kommen soll und … einem Kind, in ganz ganz einfachen Worten
2. Manchmal steht man einfach auf dem Schlauch. Das kann helfen: Analogien bemühen … wenn du ein Tier wärst, welches? Und warum? Weil du so fröhlich, zuverlässig, schnell … etc. bist? oder eine Farbe/ Sportart, whatever …

3. du fragst 5 deiner Freunde, welches deine herausragenden Fähigkeiten sind und wofür du – ihrer Meinung nach – brennst , deine Leidenschaft hast.
4. Weitere Kreativübungen: “Kribbeln im Kopf” (Empfehlung: Buch oder Karten) – dort findest du Fragen oder Übungen, um den Blickwinkel zu ändern. Dein Produkt aus KUNDENSICHT