„Wer nicht weiß, wo er hinwill, kann auch nicht ankommen.“

 Die perfekte Social Media-Kampagne erstellen – Social Media im Businessbereich

Eine Kampagne meint mehr als einen einzelnen Post abzusetzen oder hier und da einen Beitrag zu schreiben. Eine Kampagne sammelt alle Maßnahmen zu einem sinnvoll aufeinander aufbauenden Bündel (sowohl inhaltlich als auch temporär), um auf ein gemeinsames Kommunikationsziel einzuzahlen.

Darum gilt: erst denken, dann schalten. Gegen planlosen Aktivismus hilft nur ein altbewährtes Mittel. Eine Strategie festlegen. Diese kann jedoch erst erstellt werden, wenn das Marketingziel klar und deutlich formuliert ist und von allen Mitwirkenden akzeptiert.

Merke: Zuerst das Marketingziel eindeutig benennen: so konkret wie möglich. Dann wird die Strategie erarbeitet, worauf die Kampagne fußt. Es folgt: Kreation, Umsetzung, Schaltung, Werbeerfolgskontrolle.

Social Media kann so viel (mehr)!

Es ist zugleich Gegenwart und Zukunft und gewinnt täglich neue Nutzer. Wo kann man potentielle Interessenten besser ansprechen als dort, wo sie sich wohlfühlen, oft und entspannt aufhalten und sich mit Freunden austauschen, Tipps und Anregungen suchen?
*Genau! 😉

  Doch noch einmal einen Schritt zurück: Denn Social Media ist kein Selbstzweck, sondern im Geschäftsbereich ein wertvolles Instrument, das zu spielen sich lernen lohnt.

 Grundlagen des Digitalen Marketing

 Erfolg fällt nicht vom Himmel, auch wenn das bei den anderen manchmal so aussieht. Digitales Marketing ist ein wundervolles, potentes, zeitgemäßes Instrument, um Interessenten zu erreichen und diese zu Kunden zu machen.

Dabei geht es im Wesentlichen um drei Phasen:

  1. Denken, planen, machen
  2. Definieren, optimieren, bekannt machen
  3. Analysieren, anpassen, Conversions erhöhen

Stell dir vor, du wärst dein Kunde …
Die Costumer Journey kreieren: Wenn du es geschafft hast, dass der Interessent auf deine Seite kommt, dann heiße ihn willkommen, so wie du es auch mit jedem netten Gast in deinem Hause tun würdest.

Empfange ihn freundlich, sei aufmerksam und respektvoll. Kurz: Zeige dich von deiner besten Seite, ohne dich zu verstellen.

Erstelle einen Kunden-Avatar

Das hilft, deinen (durchschnittlichen) Kunden vor Augen zu haben. Wir sind alle Menschen, jeder einzelne Kunde ist etwas anders, natürlich – und doch hilft es, die Gemeinsamkeiten deiner Kunden in einem virtuellen Typus zu sammeln und manifestieren. Genau dann nämlich schreibst du deinen Blogartikel oder gestaltest die Anzeige nicht mehr „für alle“, sondern vornehmlich für „Erika, 46“ oder „Udo aus Berlin“.

Ich empfehle, mit den „einfachen“, den demografischen Merkmalen zu beginnen:

  • Alter
  • Geschlecht
  • Wohnort
  • Einkommen/ Beruf
  • Familienstand
  • (Religionszugehörigkeit)
  • (Weltsicht/ politische Einstellung)

Danach folgt der Wertekanon: Welche Werte sind deinem Durchschnittskunden wichtig?

Außerdem: Über welche Kanäle kannst du ihn erreichen? Liest er regelmäßig bestimmte Zeitungen, Nachrichten-Websites, schaut er Videos, hört er Podcasts, wo ist er Social-Media-mäßig unterwegs?

In medias res: Welches Problem / Interesse hat er, das mit deinem Produkt zusammenhängt? Sprich, welchen Wunsch kannst du befriedigen, welche Herausforderung ihn bestehen helfen?

  1. Neugierig machen
  2. Vertrauen gewinnen
  3. Informieren
  4. Relevanz
  5. Überzeugen

 

Mehrwert / USP definieren

Wenn man Erfolg haben will, muss man eines kommunizieren (können): den eigenen Mehrwert. Wer selbst nicht weiß, was er kann, warum er anders ist als die Konkurrenz – kann es auch nicht kommunizieren.

Der USP (Unique selling proposition), der einzigartige Verkaufsvorteil in einem Satz: Was macht dich besonders? Was ist dein Mehrwert?

Erst wenn der Interessent den Wert, den dein Produkt für ihn hat wirklich verstanden hat, kannst / solltest du ihn zum Kauf bewegen.

Costumer Journey

  • Mach dich sichtbar: Über Social Media, SEO, bezahlte Werbung. Dein Kunde muss dich erst einmal wahrnehmen, erst wenn er dich sieht, kann er überhaupt entscheiden.
  • Engagement: Wenn die Aufmerksamkeit geweckt muss, heißt es dranbleiben: Nun muss relevanter Inhalt geboten werden, um sicherzustellen, dass sich der Interessent mit deinem Produkt beschäftigt, sprich: liest, anschaut, anklickt. Das geschieht online in der Regel über Videos, Blogbeiträge, u.a.
  • Festhalten: Weiß dein potentieller Kunde, dass es dich gibt, und hat sich etwas weiter mit dem Thema beschäftigt, kannst du fortfahren. Im nächsten Schritt musst du eine Verbindung schaffen … Am besten über etwas, das deinen Interessenten wirklich fesselt. Biete ihm einen Anreiz, damit er dir seine Kontaktdaten überlässt. Sobald du die Möglichkeit hast, ihn zu kontaktieren, gilt er als Abonnent, sprich du kannst ihn jederzeit nach deinem Belieben über Neues informieren.


Merke
: Jeder echte Kontakt ist Gold wert. Das ist DER Vorteil im Social Media Bereich!

Es lohnt sich, zu investieren. Je mehr du am Anfang „gibst“, desto mehr wirst du bei richtiger „Pflege“ und Handhabung deiner Liste herausbekommen.

Planung

Doch wie genau sollte man denn jetzt konkret vorgehen?
Professionelles Social media Marketing unterscheidet sich in viele Punkten vom privaten Gebrauch der sozialen Medien:
Es verfolgt immer ein klares (Marketing)Ziel (Bekanntheit, Aktionen, etc.), vorher wird nichts gepostet.

  • Zielgruppenbestimmung und Medienauswahl sowie ein fundierter Redaktionsplan, um Symbiosen zu nutzen sind unabdingbar.

… es kommt nun auf die zeitliche Abfolge an, die Frage ist immer:

Was liegt jetzt an?

Welche Kampagne ist jetzt und als nächste sinnvoll?

Wo stehe ich heute und was will ich für morgen?

Merke: Unterschiedliche Kampagnen zielen auf unterschiedliche Personengruppen und auf unterschiedliche Ziele ab. Du solltest schauen, in welcher Phase du dich befindest und dann die passende Kampagne auswählen, erstellen, einsetzen.

 

Für jedes Kernthema braucht es eine neue Kampagne; alles in einer vermischen ist der Hauptfehler vieler Marketingbemühungen. Aber genauso wenig wie es die eierlegende Wollmilchsau gibt, kann eine Kampagne alle Ziele erreichen.

Fakt ist: Um Social Media und seine Millionen Besucher kommt kein Marketer mehr vorbei.

Erfolgversprechend aber ist geplantes, definiertes und strukturiertes Marketing. Dazu bedarf es einiges an Wissen.

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