Wie du deine Zielgruppe findest? Schau dich um, sieh dir deine Zahlen an – ja, tracking ist das ganze Zauberwort – und nimm dir die Zeit, deine PERSONA festzulegen. Je mehr du weißt, desto gezielter kannst du wählen, texten und interagieren.

  1. Wenn man heutzutage sowieso alle erreichen kann, warum sollte ich dann noch eine ZIELGRUPPE definieren?
    In der Frage liegt bereits die Antwort. Gerade weil du im Netz recht leicht (vermeintlich) ALLE ansprechen kannst, musst du genau wissen, WEN du ansprechen willst. Denn Streuverluste sind hier nicht nur rascher sondern auch um ein Vielfaches höher als bei klassischen Medien wie Anzeigen oder Spots.
  2. Meine Zielgruppe wandelt sich ständig – wie soll ich da mithalten? In den wenigsten Branchen ist dies wirklich ein Problem. Hast du erst einmal ernsthaft deine Zielgruppe bestimmt – und zwar deine Kernzielgruppe – dann wirst du bemerken, dass diese sich gar nicht so stark wandelt, wie du evtl. annimmst. Menschen ändern nicht täglich ihre Gewohnheiten, hegen oft jahrelang die gleichen Vorlieben und bleiben auch meist sozial ziemlich “unter sich”.
  3. Was mache mit meiner PERSONA? Wenn du weißt, wie sich dein durchschnittlicher Interessent / Käufer gibt, verhält, welche Werte er hat, was ihm gefällt, wo er wie aktiv ist und was er bislang (bei dir) gekauft hat, dann weißt du schon wesentlich mehr als 80 % deiner Konkurrenten. Und dieses Wissen kannst du nutzen, indem du deine Kunden gezielt ansprichst, d..h deine Werbung wird besser, da du treffsicherer relevante Produkte und Aktionen entwickeln kannst. Einfach weil du wesentlich seltener daneben liegst.
  4. Menschen sind so unterschiedlich … Ja, und genau das ist gut so. Dennoch gilt im Marketing, dass es Gruppen gibt: Altersgruppen, Lebensabschnittsgruppen, Interessengruppen, Berufsgruppen, etc. Auf Instagram z. B. gibt es jede Menge Kategorien für die verschiedenen Bereich. Und oft auch erstaunlich stimmige Überschneidungen. Da, wo man mit Pauschalisierungen arbeiten muss – in einem gewissen Maße – ist es sinnvoll, Leute nach ihren Vorlieben oder Wohnorten zu kategorisieren, sofern sie dem zustimmen, um nicht Webung für Auslandsangebote und Zierfische an Nichtinteressenten zu verschicken.


Kundenanalyse – der einfachste Weg

Von deinen Kunden weißt du schon einiges … Von deinen Abonnenten auch. Das ist ein guter Anfang. Aber: Mach nicht den Fehler, beide Datensätze zu mischen. Mach dir die Mühe, sie separat zu verwalten und genau dem das zu schicken, was passend ist. So vermeidest du, Kunden Angebote zu schicken, die sie bereits wahrgenommen haben. Und langweilst deine E-Mail Empfänger nicht mit Überflüssigem.
Achte deine Kunden. Achte deine Abonennten. Beschicke deine E-Mail Listen nur dann, wenn du etwas zu sagen hast. Etwas, das deine Kunden interessiert, nicht dich, nicht die Presse – nur deine die Menschen, die dein Produkt kaufen sollen!
Höchste Aufmerksamkeit verdient nur der, der Mehrwerte anbietet. Reine Werbung geht fast immer nach hinten los, es sei denn, du pflegst bereits eine sehr gute und innige Beziehung zu deinen Kunden. Vergiss nicht, welche Vorlieben dein Kunde hat und vermittle ihm stets das, „der Einzige“ zu sein. Du bist der Charmeur, du machst, dass es ihm gut geht. Sonst ist er weg.

Zielgruppen wandeln sich

Was ist schlimm daran? Du passst dich an. Oder die Zielgruppen passen sich deinem Produkt an. Nivea z.B. erreicht seit Jahrzehnten die Menschen, so das inzwischen Kinder und Kindeskinder die Creme aus ihrer Kindheit kaufen. Deine Zielgruppe ist nun woanders unterwegs, hat den Kanal gewechselt? Dann schau es dir, geh mit der Zeit oder zieh einen Produkt-Relaunch in Erwägung, der dir neue / alte Zielgruppen zugänglich macht.

Die Zufriedenheit des Kunden erreichst du mit einem Produkt, das ihm einzigartig erscheint. das ist der ganz Zauber.
Hauptsache: Du kennst deine Zielgruppen, behältst sie im Blick. Dann kannst du auch entsprechend reagieren.

Dein Kunde ist da

Du musst ihn nur finden. Du kannst wie im wahren Leben nie alle erreichen, musst deine Gang, deine Zielgruppe   kennen. Wenn du dich auf einen großen Platz stellst und alle ansprichst, wird sich kaum einer persönlich angesprochen fühlen, wenn du aber eine kleine Gruppe oder gar Einzelne ins Visier nimmst, steigt die Wahrscheinlichkeit. Jeden ansprechen bringt nichts. Dann spar dir lieber deine Kraft und wende dich persönlcih an einzelne, da ist die Erfolgschance höher, als undifferenziert ins Netz hineinzurufen.

Fazit:
Kein Marketingmaßnahmenstart ohne Zielgruppendefinition! Such dir deine relevanten Kriterien heraus und filtere, was das Zeug hält. Voilà! So hast du eine echte Chance, mit deiner Werbung auch durchzudringen.
Bonne Chance!

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