Professionalität

Look Professional: Wenn du planst, deinen Blog durch Sponsoren zu monetarisieren, solltest du wirklich etwas Geld in ein professionell aussehendes Design investieren. Werbetreibende verbinden ihr Produkt oder ihren Service künftig mit deinem Blog, und die wenigsten würden sich mit einer hässlichen oder amateurhaften Website in Verbindung bringen lassen. Wenn du alles über Webdesign weißt, ist das großartig, aber vielleicht solltest du nur für dieses Projekt jemanden mit einem Design-Abschluss engagieren …

Software

Erforderliche Software: Um deine Anzeigen schalten zu können, Banner zu platzieren und Statistiken zu verfolgen, musst du ein Adserver- Plugin installieren. Wenn du nach einer einfachen Lösung suchst, probiere diese Optionen aus: https://wordpress.org/plugins/tags/ad-server/

Werbeflächen aufbereiten

Werbefläche eindeutig definieren: Es ist sehr wichtig, eine Seite “Hier inserieren” zu haben, wo du relevante Informationen versammelst. Auf dieser Seite solltest du einige Details zur Website angeben, wie z. B. Publikum, Traffic und andere Faktoren, die für potenzielle Werbetreibende von Interesse sind. Erkläre klipp und klar, dass diese und jene Flächen zum Verkauf / zur Vermietung stehen. Erstelle ein Bild mit der Aufschrift „Ihre Werbung hier” oder „Werbeplätze zu vermieten” und platziere dies an der Stelle, an der du Anzeigen einfügen würdest.

Links einfügen

Es ist auch wichtig, dass diese Leerflächen anklickbare Links beinhalten. Anschließend weißt du nämlich mit diesen Links auf eine Seite hin, auf der der Werbetreibende klar erkennen kann, an wen sie sich wenden muss. Dies bedeutet, dass du eine Seite erstellen musst, auf der alle Preise und Bedingungen für verschiedene Werbeflächen aufgeführt sind. Vergiss nicht, ein Kontaktformular oder eine E-Mail-Adresse hinzuzufügen, über die die Personen dich direkt kontaktieren können.

Nicht alle Vorlagen und Designs eignen sich für den Verkauf von Direktwerbung. Welche Art von Werbung willst du verkaufen? Entscheide dich (468 × 60 Banner, 125 × 125 Banner, Textlinks usw.) und dann solltest du deine Website entsprechend diesen Zielen gestalten. Werbetreibende möchten hohe Sichtbarkeit, reserviere also einen guten Platz und richte sie für deine Werbekunden her.

Zahlen – mach es einfach

Zahlungsoptionen: Möglicherweise hast du schon alles eingerichtet, aber falls nicht verlierst du am Ende noch Kunden, einfach weil die Kunden nicht auf einfache Weise bei dir bezahlen können. PayPal ist hier die beste Option. Beachte jedoch, dass ein persönliches Konto nicht ausreicht. Du benötigst mindestens ein bestimmtes Geschäfts-Erstkonto, um Kreditkarten akzeptieren zu können.

Verfolge das Treiben der Werbetreibenden

Du kannst dich nicht einfach nur hinsetzen und warten, bis die Angebote bei dir eingehen. Das ist sogar wahrscheinlich eine ganz blöde Idee. Du kannst Werbekunden genauso einfach selbst anlocken. Indem du Werbetreibende (auf)suchst, statt nur auf sie zu warten, kannst du diese selbst auswählen und nur diejenigen akzeptieren, die passen. Statt dich nur mit demjenigen zu begnügen, der evtl. bei dir anfragt .

Frage einfach

Wenn du Werbekunden per E-Mail fragen möchtest, ob sie in deinem Blog werben möchten, gib ihnen folgenden Informationen mit:

Stelle dich kurz vor.
Erkläre ihnen, warum du diese E-Mail versendest.
Sage ihnen, warum ihnen die Werbung bei dir wirklich nutzen könnte.
Erläutere die Vorteile und Funktionen der Werbung in deinem Blog.
Gib Details zu deinem Preis, den Bedingungen und andere Informationen zur Werbung in deinem Blog an
Erzähle ihnen, was das Thema deines Blogs genau ist und warum sie dort effizient werben könnten (und wie es zu den Klicks kommen wird).

Informiere deine Leser

Um dies zu erreichen, kannst du einen standardisierten Brief erstellen, den du für alle Inserenten verwendest, deren Kontaktinformationen z. B. geändert wurden. Folge einfach den vorherigen Tipps und stelle sicher, dass der Brief leicht bearbeitet werden kann, sodass du eine Vorlage behalten und für jeden einzelnen Werbetreibenden ändern kannst. Nach dieser Information sollten die Inserenten entscheiden können, ob sie interessiert sind oder nicht. Wenn sie antworten, werden die Details korrigiert/ angepasst. Alle diese Informationen sollten in 2 oder 3 Absätzen enthalten sein. Wenn du einem potenziellen Werbetreibenden einen Mini-Roman sendest, wird dieser ganz abspringen. Erinnere dich daran, was ich in Kapitel 1 gesagt habe: Die Menschen haben eine geringe Aufmerksamkeitsspanne!

Wo soll ich suchen?

Sobald du dein Direktwerbungsprogramm eingerichtet hast, erhält du – bei genug Traffic – hoffentlich bald Anfragen von Personen, die bei dir werben möchten. Zu Beginn musst du diese jedoch noch suchen und z.T. einzeln ansprechen. Lasse dich nicht entmutigen, wenn du zunächst abgelehnt wirst, vorausgesetzt, du hast alle oben genannten Voraussetzungen erfüllt. Früher oder später wird dich jemanden finden, der bereit ist, auf deiner Website einen Versuch zu machen.

Back-Links

Wenn ein Unternehmen bereit ist, einen Link zu deinen Artikeln zu erstellen oder deine Website unter “Links” oder “Ressourcen” hinzuzufügen, ist er wahrscheinlich auch bereit, über Werbung auf deiner Website nachzudenken. Du musst den Überblick über die eingehenden Links behalten. Back-Links sind möglicherweise der wichtigste Aspekt der Werbung deines Blogs. Google Page Rank und, was noch wichtiger ist, Google- Ergebnisse basieren fast ausschließlich auf Links zu deiner Website. Wenn deine Website eine Menge Back-Links hat, werden die potenziellen Werbetreibenden dort eine Menge Klicks bekommen und dein Blog ist so gesehen besonders günstig zum Werben (wird „populär“).

Weitere Optionen

Kommentare und E-Mails: Das gleiche Prinzip gilt für Personen, die Kommentare in deinem Blog hinterlassen oder dir E-Mails senden. Wenn du einen Mitarbeiter oder Inhaber eines Unternehmens triffst, nimm Kontakt zu ihm auf und komme ins Gespräch. Möglicherweise hast du gerade einen potenziellen Werbekunden gefunden!

Die echten Nutzer sind kritisch

AdWords Benutzer: Während deiner Suche nach Werbekunden wirst du feststellen , dass die meisten der etablierten Unternehmen sich den Vorteilen der Online – Werbung nicht allzu bewusst sind. Wenn ein bestimmtes Unternehmen bereits Geld für Google AdWords ausgibt , ist es aber sehr wahrscheinlich, dass es auch für andere Formen der Online-Werbung offen ist. Denke über einige Schlüsselwörter nach, die zu deinem Thema passen und starte eine Google Suche danach. Überprüfe und sammle die gesponserten Links, die angezeigt werden, und wende dich an diese Werbetreibenden. (Du kannst auch die Werbetreibenden checken, die in den AdSense- Einheiten von verwandten Websites angezeigt werden.) Eine noch bessere Taktik wäre die Verwendung von AdWords vom Google Keyword-Tool zum Finden einer Vielzahl verwandter passender Begriffe zum Nachschlagen.

Und sonst?

Andere Ad Networks: Während Google AdWords bei weitem das größte Werbenetzwerk ist, gibt es aber auch viele andere, die nützlich sein könnten – nicht vergessen.

Banner – Anzeigen auf ähnlichen Blogs: Schaue dir beliebte Blogs und Webseiten in deiner Nische an und checke, welche Unternehmen dort Werbung machen. Dies ist eine großartige Taktik, die wir im nächsten Abschnitt ausführlich besprechen werden. Der Kernpunkt ist, dass du herausfinden kannst, was sie bewerben, und ihnen einen besseren oder vergleichbaren Deal anbieten.

Lesezeichen

Potenzielle Sponsoren: Ein Lesezeichen – Ordner in deinem Internet – Browser macht Sinn: Nenne ihn „ Sponsoren “ oder so ähnlich. Jedes Mal, wenn du über ein Unternehmen oder eine Website, die an Sponsoring interessiert sein könnte auf deinem Blog stolperst, markiere es /sie mit einem entsprechenden Lesezeichen. Es ist immer gut, organisiert zu sein. Dadurch kannst du dir eine Liste potenzieller Sponsoren anlegen, die du jederzeit abarbeiten kannst,w ein du etwas Zeit übrig hast.

Sponsoring und Forschung

Blog-Patenschaften werden online immer mehr zum Trend. Dies ist darauf zurückzuführen, dass immer mehr Unternehmen die Macht der Blogs als eine Erweiterung ihrer Marketingkampagne entdeckt haben. Im Rahmen des Blog-Sponsorings arbeiten sie eng mit dem Blogbetreiber zusammen. Werbetreibende fördern damit aktiv die Produkte und Dienstleistungen in deinem Blog-(Post). Darüber hinaus profitiert dein Blog auch von den Markennamen und dem Firmenlogo des Werbetreibenden, wenn es bekannte Marken sind.

Du kannst einen Sponsorenvertrag übrigens abschließen, indem du einen Abschnitt in deinem Blog abtrennst. Dieser ist dann ausschließlich für die Werbung für ein gesponsertes Produkt zu nutzen. Diese Art von Blogwerbung funktioniert sehr gut, wenn dein Blog bereits sehr beliebt ist und viele Besucher regelmäßig auf deine Website kommen.

Keywords

Eine andere Möglichkeit, Werbemöglichkeiten für Blogs zu finden, ist die Keyword-Recherche. Die Keyword-Recherche ist nicht nur für Affiliate-Marketing ratsam, sondern kann auch bei der Suche nach Blog-Werbetreibenden genutzt werden. Hier ist das Procedere:

Beginne mit einer Suche nach dem wichtigsten Keyword, auf das du derzeit deinen Blog ausgerichtet hast.
Prüfe, ob Anzeigen vorhanden sind, die derzeit unter diesem Keyword geschaltet werden. Finde diese Unternehmen anhand der URL der Website. Kontaktiere sie und schau, ob sie an Werbung auf deinem Blog interessiert sind.