Teil 2
Videos, die Menschen bewegen – das ist das erklärte Ziel. Ich zeige dir, welche Überlegungen relevant sind. vor, bei und nach der Erstellung. Inhalte, die jederzeit überlassen abrufbar sind, erfordern eine gewisse Flexibilität – Videospiel, die begeistern und überzeugen, online und offline. Mit und ohne Sound. Schnell und langsam. Klein und groß.

Maximale Wirkung
Die Planung macht vorab einige Basics. User scrollen beim Desktop weniger schnell durch den Newsfeed als auf einem mobilen Gerät. die meisten erwachsnen schauen pro Tag etwa zwei Dutzend mal auf ihr Smartphone. Menschen schenken ihrem Smartphone und den Inhalten darauf sehr schnell Ihre Aufmerksamkeit.

Videos sind … Wie in der Liebe gilt auch hier

Was du auch tust, tu es schnell. Bevor der Moment verpasst ist. Und du den interessanten Typen in der Bahn eventuell nie wieder siehst. Gib dir einen Ruck und sag rasch, was dir wichtig ist. Wer schneller zum wesentlichen kommt, in etwa 16 Sekunden, hat die Möglichkeit, auch ganz gehrt zu werden. Danach erhöht sich die Wahrscheinlichkeit des Abbruchs. Und wer das Video nicht ganz sieht, weiß womöglich nicht, wer der Absender der Botschaft, damit der Anbieter ist, und – wo er ggf. Das Produkt beziehen kann. Das wäre mehr als vertane Liebesmüh. Im schlimmsten Fall wäre es Werbung für die Konkurrenz aus dem selben Bereich. Die Kunst besteht darin, auf Ausschmückungen zu verzichten, ohne dass es langweilig wird: die Kernaussagen so interessant zu verpacken, dass sie auch im Direkt-Modus unterhaltsam und attraktiv daherkommt.

Jetzt oder nie – Videos für dich nutzen

Viele glauben, sie müssten das beste aufheben. Nein, fessle gleich zu Beginn deine Zuschauer und schieß quasi Deine Triumph gleich aus der Tasche. Das hat den Vorteil, dass du die Aufmerksamkeit hast, um diese dann bestmöglich zu nutzen. Wer zu lange wartet, hat oft das Nachricht im digitalen Datenüberfluss. Hit and run: Nutez den Eyecatcher und dann lauf und erzähl deine Story, schnell – klar und ohne Zeit zu verlieren.
Deine Marke sollte spannend und gleich erscheinen, verpack sie nicht zu schwierig – Nutz die psychologischen Wahrnehmungs-Mechanismen, Ton, Farbe, überraschende Schnitte, Größe. Den richtigen Mittelweg zu finden, macht die Übung mit der Zeit.
Auch im bildmäßigen Segment Video sind Texte nicht zu vernachlässigen, gerade wenn nicht sicher ist, dass sie stets mit Ton abgespielt werden. Hier kann der Absender, eine Aufforderung oder ein wichtiger fact dargestellt werden.
Die Menschen sehen, jeder ein bisschen anders. Überfordere deine Zielgruppe nicht, wenn diese zum Beispiel älter ist, sind zu schnelle Schnitte manchmal kontraproduktiv. Dann weiche lieber auf Alternativen aus. Etwa kürzen oder teilen des Spots, wenige Bilder, mehr Text, große Schrift und eine einzige klare Botschaft. Symbole können außerdem prima helfen, die schnell zu verstehen und übersichtlich aufzuzählen.

Videos-Extras – nutze das Drumherum

Bildunterschriften und eine gute Tonspur können das, was dir wichtig ist, bestmöglich unterstreichen und ggf. Den Ausschlag geben, dass der User auch klickt, wiederkommt oder Den Inhalt teilt. auch an dieser Stelle wieder der Hinweis: sei dir vorher bewusst, was dein Video erreichen soll. Sharen? Klicken? Abonnieren? Kaufen?
Hochformatvideos hier im Verhältnis 4:5 und 9:16 als Seitenverhältnis sind zur Zeit empfohlen für den mobilen Bereich.
Das zentrale Element muss in deinem Video im Mittelpunkt stehen und immer wieder kommen. Deine Marke, dein Angebot. -besonders ist besonders im Augenblick. Sprich, was soll erinnert werden von deinen Zuschauern?
Ein zwei visuelle Besonderheiten können durch den Überraschungseffekt Wunder wirken und deine User bei der Stange halten, zum Lachen bringen und das gewisse Etwas bieten. Sei dir bewusst, dass es authentisch sein und passen sollte. Am besten, du nutzt es wiederkehrend. Neugier und Verspieltheit sind gute Ansätze für die Lust am Video erstellen. Ansonsten, hol dir Hilfe vom Profi. Zumindest in den Grundzügen und bei der technischen Realisation.
Nutze Abwandlungen für verschiedene Kanäle.

Fazit – deine Videos erstellen

Videos sind kein Hexenwerk. Trau dich: Beobachte, sammle Daten und werte aus – was scheint erfolgsversprechend zu sein? Good luck! Wenn du Hilfe brauchst, meld dich einfach … 😉