Pitch im Webinar

Wer ein digitales Produkt erstellt hat, mag es natürlich auch mit der Welt teilen. So führst du deinen Kurs ein …

Du hast einen Kurs, einen Workshop oder ähnliches für deinen Kunden erstellt? Du möchtest deiner Zielgruppe helfen und hast deshalb richtig gute Inhalte zusammengetragen, aufbereitet und konsumierbar gemacht? Dann los: Zeig der Welt, dass du da bist. Je komplexer und erklärungsbedürftiger deine Inhalte sind, desto besser bist du mit einem Webinar bedient.

Das Webinar als Opener

Im Webinar, das du deiner Kernzielgruppe kostenfrei anbietest, kannst du dich erklären, das Thema angemessen benennen und die besten Tipps präsentieren. Du hast dann die Chance, länger als in einer Anzeige oder einem kurzen Werbespot deine Inhalte zu transportieren. Zudem werden die Zuhörer teilnehmen, die ein echtes Interesse an dem Thema haben. Damit hast du keine hohen Streuverluste mehr.

Stell dich vor

Wie auch im echten Leben geht es darum, die Teilnehmer, die hoffentlich aufgrund einer neugierig machenden Headline auf deine Webinar-Anmeldung geklickt haben, zu begrüßen und dich – kurz – vorzustellen. Denn hier geht es nicht um dich, nein, es geht um sie. Um die Menschen, die dir jetzt ihre Zeit opfern, um etwas Wissenswertes zu erfahren.

Erkläre dann genau, um was es hier heute geht, was die Teilnehmer erwartet und dass es am Ende noch eine Überraschung geben wird. Wenn du einen raschen Überblick gegeben hast, geht es in medias res:
Jetzt führst du mit einer kurzen Einleitung zu deiner eigentlichen Kernaussage über. Zu deinem Mehrwert, was nehmen die Teilnehmer an neuem, nützlichen Wissen mit? Vorab jedoch: Was ist das (Kern)Problem?

Zeig, wer du bist

Beschreibe dich und deinen Erfolg. Das hat nichts mit Prahlen zu tun, sondern ist ein “Beweis”, dass deine Tipps funktionieren.
Im nächsten Schritt nämlich zeigst du, dass das nicht immer so war … auch du hast mal

  1. – klein angefangen
  2. – dies oder jenes Problem gehabt
  3. – warst schier verzweifelt. Nun aber kommt der Wendepunkt, sozusagen der Höhepunkt in der Geschichte: Dies und das hat dich dazu gebracht jenes zu tun, oder dieses oder anderes zu entwickeln. Du hast eine (eigene) Lösung gefunden, danach ging es steil bergauf und nun möchtest du deine wertvollen Erfahrungen mit anderen Betroffenen teilen. Voilà. Die Dramaturgie steht.

Gib konkrete Hilfen

Wenn du nun einige Tipps und Hinweise gegeben hast, wenn du einigen Teilnehmern wirklich helfen konntest, wenn du die ein oder andere Frage beantwortet hast, wenn du dabei warst, Teil des Ganzen, der Community bist, hast du es geschafft: Du hast den Expertenstatus bestätigt und das Vertrauen, ja die Dankbarkeit einiger User. Perfekt!

Nun kannst du pitchen

Wenn eine gute Stimmung herrscht, wenn ein Austausch stattgefunden hat, wenn die Teilnehmer “heiß” auf weitere Hilfen sind, dann kannst du deinen Kurs ins Spiel bringen. Wenn du jetzt charmant aber direkt auf die Möglichkeit hinweist, in deinem Kurs ausführliche Unterstützung zu erfahren, wirst du eher auf offene Ohren stoßen, als zu Beginn des Webinars bzw. bei der Kaltakquise. Nun ist es auch kein “Verkauf” mehr, sondern eher ein bezahltes Unterstützungsangebot.

Mache es exklusiv

Wenn du dieses Angebot evtl. exklusiv nur für die Teilnehmer dieses Webinars

– buchbar machst

– mit Rabatt buchbar machst

– einen Zusatz gibst (Buch, 1 h Coaching 1:1, etc.)

wird dein Pitch garantiert ein Erfolg. Kommuniziere die Wertschätzung deinen Teilnehmern gegenüber. Erstelle dein One-Time Offer (OTO) – “nur heute” – um deinen Interessierten das Gefühl zu geben, etwas Besonderes zu sein und eine besondere Chance zu bekommen. Damit adelst du gleichzeitig deine Teilnehmer wie auch dein Produkt, da die Verknappung, temporär begrenzt oder Zusatz nur für bestimmte Personengruppe, automatisch etwas Elitäres ins Spiel bringt.

Alle Hindernisse aus dem Weg

Räume im Buchungsprozess nun unbedingt alle Hindernisse aus dem Weg, um deinen Kurs zu verkaufen. Mache es den Interessierten so schmackhaft und einfach wie möglich: Sorge dafür, dass keinerlei unnötige Elemente den Kaufprozess stören. Das beinhaltet:

– den einwandfreien Buchungsprozess (Warenkorb)

– automatische Rabattberücksichtigung o.ä.

– leichter und transparenter Bezahlvorgang

– Bestätigung und Danke-Seite (Ganz wichtig, auf der Dankeseite kann man ggf. nämlich auch ein Upsell oder Gutschein für den nächsten Kauf platzieren)

– unkomplizierten und garantierten Zugang zum gekauften Produkt.

 

Fertig! Auf diesem Wege kannst du charmant und effizient dein digitales Produkt launchen, bewerben, als Evergreen präsentieren und jedes Mal ein Event daraus machen. Der Aufwand dafür mittels eines kurzen Webinars ist kaum größer als der bei einer durchgeplanten Werbekampagne. Zieh Leute ins Webinar, kostenlos, interessant, nicht “werbisch”, und du hast automatisch potentielle Kunden versammelt. Good luck!

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