Produktfotografie ist ein wichtiges Verkaufsinstrument.

Du siehst, wie die Händler auf dem Wochenmarkt ihre Produkte in Szene setzen, wie Schaufensterdekorateure auf der Suche nach der perfekten Außenwirkung mit Deko und Licht experementieren. Noch nicht aufgefallen? Dann schau mal genauer hin. Ein prüfender aufmerksamer Blick lohnt sich! Profis setzen ihre Produkte auch für Foto perfekt in Szene. Manch aufwändige Shooting benötigen einen ganzen Tag und ein ganzes Team, um ein gutes Bild hinzubekommen. Ganz so weit musst du nicht gehen. Kosten / Aufwand / Nutzen muss natürlich im Verhältnis bleiben, sonst ist es kein Business sondern Kunst (Grenzen verschwimmen nicht nur hier, in der Mode- und Kosmetikindustrie – siehe Helmut Neston und andere berühmte Fotografen / Künstler).

Oft entscheidet ein einziger Blick / Klick über Kauf oder Nichtkauf.

Du musst also schauen, dass du deien Interessenten auch optisch einfängst. Denn wenn der Blick abschweift, wird kaum ein Text noch überzeugen.

1. Tipp: Bevor du ein schlechtes Foto verwendest, nimm lieber gar keins. Ausnahmen bestätigen die Regel. Willst du aufmerksam machen doer eine bestimmte Wirkung erzielen? Etwas aussagen mit der Bildqualität? Falls nicht, verzichte lieber und versuch es mit einer knackigen Überschrift.

Für Produktfotografie im Allgemeinen und Foodfotografie im Speziellen gilt: Mehr ist mehr!
Leg dich ins Zeug (oder verwende gute gekaufte Fotos, an denen du die Nutzungsrechte hast – Achtung, eigenes Thema …). Investier lieber eine hlabe Stunde mehr, schlepp noch eine Lampe ran oder nutz den besseren Filter.

2. Tipp: Lieber ein gutes als 10 “halbgute” Fotos. Konzentrier dich lieber auf 1 Bildaussage, 1 Motiv und 1 Szenerie. Es sei denn, du kannst es charmant als Fotostrecke shooten.

Foodporn? Nimm Models zum Fingerschlecken

Sprich, wenn du Essen fotografierst, muss es richtig unendlich appetlich aussehen. Du hast viele Möglichkeiten dein Essen zu fotografieren: mit professioneller Kamera / Smartphone / etc. Qualität in Aulösung, Belichtung und Setting sollte selbstverständlich sein. Motivauswahl, Komposition, Bildausschnitt, Mood – da ist Kreation und Übung gefragt. Du kannst deine Handykamera auf jeden fall ziemlich genial nutzen,w enn du weißt – wie … schau dir all deine technischen Möglichkeiten an, probier alles aus. Bis zum Extrem. Dann weißt du, was geht – und noch wichtiger, was nicht.

Trick 1
Einwandfreie Ware verwenden

Klingt logisch macht aber doch nicht jeder, ach, die kleine Stelle sieht doch keiner … ahh. Kochen als Prozess dokumentieren? Das soll Spaß machen,sdas soll super aussehen. Das fertige Gericht? Frische Lebensmittel – denk dir, es ist eine Bewerbung, zeig alles und jeden nur von seiner besten Seite … Optisch perfekte Ware bitte. oder aber du spielst bewusst mit kleinen Macken, das kann auch sehr charmant sein, muss aber eindeutig als Intention erkannt werden. Die Fotos sollen mega lecker aussehen? Obst und Gemüse darf keinerlei Druckstellen aufweisen, Salat frisch und knackig sein, oft hilft es, mit einem Sprüher frisches wasser drauf zusprühen.

Trick 2
Küchenausstattung – nciht nur funktional

Es muss nicht alles desigenrkrams sein, aber: Bitte mit Flair, Küche – und Ausstattung: originell. klassisch, whatever … du entscheidest. Das Essen ist der zentrale Gegenstand aber: das Drumherum macht die Atmo. Experementier, jonglier und sorge für Abwechslung. das muss nicht Perfektion bedeuten, aber Freude / Überraschung / Stil.

Trick 3
Frische nicht nur bei den Zutaten

Farbenfroh oder bewusst kühl gehalten? Entsättigte Farben oder bunte Welten? Such dir deinen Stil und mach das, womit du dich wohlfühlst, aber nicht weniger! Du kannst wählen, arrangieren und ein bisschen tricksen. Make-up fürs Essen. Ein Pünktchen Tomatensoße oder ein grünes Blättchen als Deko kann dem eher unansehnlichen Eintopf schon gleich die rechte optische Wirkung verleihen.  Sei offen, denk unkonventionell.

Farben & Formen & Suprise

Trick 4
Überrasche, überrasche und … überrasche

Harmonie, Brüche, Stile – weiße Flächen – nutze die Möglichkeiten wie auf einem Gemälde.
Fülle oder Leere? beides kann betörend wirklen und dem Zentrum eine irre Ausstrahlung verleihen. hab Mut zur Übertreibung, angleichen kannst du dann imemr noch …

Komplementärfarben können helfen, ungewöhnliche Küchenhelfer und vor allem verschiedene Materialen – Holz, Leinen, Schiefer, Porzellan, Glas – können eine fades Gerciht spannend aussehen lassen. Auch Gegensätze schaffen Spannung, – runde Linsen und langer Spargel. Rote Beete und helle Soße …? Lass deine Fantasie spielen.

Trick 5
Was willst du aussagen? Konzept? Was ist deine Message?

Überlege genau, was du damit erreichen willst? Soll der Betrachter Lust auf Chiasamen bekommen oder willst du eigentlich die Bowl dazu verkaufen? Hab immer im Hinterkopf, was der Sinn des Ganzen ist. Und handle danach. Der Rest ist Hobby. Nicht vergessen: Letzten Endes ista lles “Geschmackssache”, den einen ist es zu glatt, die anderen leiben die Bilddsprache. Schau, was gut läuft, viele Klicks – am besten aber viel Conversion bringt. Mit der Zeit entwickelst du ein gefühl und ein Händchen für “deine” Shootings.

In diesem Sinne, toi toi toi und nicht vergessen: Licht, Licht – mehr Licht!

Eure Barbara