Was ist eigentlich eine Landingpage?

Sie ist eine Teil- oder besser „kleine Website“ – sie steht in Beziehung zur gesamten Website, ist aber auf ihre Art doch eigenständig, denn sie soll den Besucher empfangen, wenn er „landet“, sprich aufgrund einer Suchanfrage oder eines Banner-Klicks auf genau diese Seite geführt wird. Sie hat immer nur eine einzige Intention.

Sie hat eine besondere Rolle: Eine Landingpage fungiert als Schnittstelle zwischen der geschalteten Werbekampagne und dem erwünschten Handeln des Users (in der Regel Informationsfreigabe oder Kauf). Ihre Hauptaufgabe ist es, Besucher zu Interessierten werden zu lassen, im besten Fall gleich zu Kunden. Sie zählt also nicht zu den herkömmlichen Internetseiten oder gar einer Homepage. Auf ihr versammeln sich nicht breite Informationen, sondern lediglich für den Verkauf wichtige Fakten. Es wird nicht breit gefächert, es wird wenig und fokussiert dargestellt, präsentiert, geführt und schließlich abgeschlossen.

Ein einzelnes Produkt steht im Vordergrund, alles zielt auf darauf. Nichts lenkt ab oder führt gar von der Seite weg.

Bestimmte Interaktionselemente (s. weiter vorn) werden immer eingesetzt. Etwa ein Antwortelement (z. B. ein Kontaktformular) und natürlich das “Action-Element”,

wie der Bestell-, Anmelde- oder Download-Button.

Aufmerksamkeit generieren

Je deutlicher dem Nutzer die ausgewählten Informationen und Aktionselemente gezeigt werden, desto größer ist die Konversionsrate, sprich die Quote Besucher – aktiver Nutzer / Käufer.

Landingpage sollen also ohne Umwege zu einem Kaufabschluss führen. Das spiegelt sich auch in Konzept, Layout und Programmierung wider. Allein die Domain-Wahl ist schon bedeutend: Die Webadresse der Landingpage ist meist nicht allzu lang und muss einprägsam sein.

  1. Der Kampagnenerfolg hängt von der Ausrichtung, dem Aufbau und der Frequentierung der Landingpage ab.
    Inhaltlich, textlich und auch von der Bildsprache her muss es eine klare Verbindung zwischen Werbemittel und Landingpage geben. Der User muss exakt das vorfinden, was er beim Klick auf das Werbemittel oder den weiterführenden Link im Newsletter erwartet hat.
  2. Er soll tatsächlich auf der Website landen, die für seine Frage / Bedürfnisse zugeschnitten ist. Der User muss sich gut auf der neuen Website zurechtfinden – Übersichtlichkeit ist das A und O. Einfachheit, zielführende Chronologie der Elemente und eine emotionale aber nicht allzu ablenkende Ansprache führen für gewöhnlich zum Ziel: Der Besucher bleibt.
  3. Allein das beworbene Produkt wird thematisiert. Alleinstellungsmerkmale, Fakten, Bilder, Videos, Testimonials werden eingesetzt, um zu überzeugen, nicht überreden.
  4. Es können im unteren Teil auch Antworten zu Kundenfragen präsentiert werden, zur Leistung, zu Referenzen, Auszeichnungen und so weiter. Rücknahme- und Garantieleistungen können (klein) ebenfalls erwähnt werden, um Vertrauen zu schaffen.
  5. Alles Weitere aber wird im Footer-Menü gesammelt, um nicht von den Kernaussagen abzulenken.

 

Call-to-action

Die Handlungaufforderung geschieht häufig nach dem nochmaligen Aufzählen der Produktvorteile, ein einfacher Kontakt, eine unkomplizierte Bestellung, transparente Zahlungsmodalitäten – dies sind Elemente, die helfen, zum Abschluss zu kommen. Je weniger Handlungen der Besucher ausführen muss desto seltener bricht er den Kauf ab: Also werden oft nur die nötigsten Kontaktdaten abgefragt und Vieles vereinfacht und automatisiert.

*Achtung: Eine Landingpage ist kein Online-Shop. Hier wird nur eine Sache zum Kauf angeboten.

Informationen sollen überzeugen, alles zielt auf den einen Vertragsabschluss.

Zusatz: Must-haves

Landingpages sind in der Regel responsive, das heißt auch für mobile Geräte nutzbar, für verschiedene aktuelle Browser optimiert und stets auf dem aktuellen Stand der Technik. Große Bilder und Videos, die lange laden, werden gemieden, vordefinierte Ladereihenfolgen können eine Option darstellen. Hat der Kunde wie intendiert gehandelt, folgt im Anschluss an die Bestellung die Weiterführung auf eine „Danke-Seite“, wo man den Kauf emotional bestätigt, weitere Schritte erklärt werden oder auch gleich auf passende Cross-Selling-Angebote hingewiesen wird (Cross –Selling = Produkte, die den Käufer aufgrund seines ersten Kaufes auch interessieren könnten).