Der Kopf ist voll, die Börse leer?

Wer kennt das nicht, so ein Jahr kostet … vor allem die Lebenshaltungs-/Nebenkosten steigen gefühlt immer weiter an. Gerade der Energieverbrauch pro Kopf ist ein nicht unwesentlicher Faktor im Gesamtbudget. Wieviel Stromverbrauch ist das eigentlich so im Monat/ Jahr? Eine Menge, kann ich dir versichern. Da macht ein bisschen Überlegung schon was aus. Vieles kann man schlecht umgehen, doch einige Dinge sind easy zu berücksichtigen, ohne dass es weh tut. Viele Menschen, ob im Büro oder zu Hause, machen sich gar keine Gedanken über ihren Energieverbrauch. Schade …

Ein paar Tricks

Die Haushaltskasse bzw. das Firmenbudget schonen? Es geht. Es gibt sogar es ein paar simple Tricks zum Strom sparen, die schon meine Oma kannte:

  • Licht ausmachen, wann immer man das Zimmer verlässt.
  • Technische Geräte werden nachts komplett runtergefahren, (außer dem Wecker)
  • Immer mit Deckel kochen und den Herd schon ausmachen, bevor die Kartoffeln ganz gar sind. Ganz einfach, weil die Resthitze oft genügt, um den Rest der Kochzeit die Hitze auch ohne weitere Energiezufuhr ausreichend aufrecht zu erhalten.
  • „Zum Warmhalten ab ins Bett“: Im Ernst, sie hat das gekochte Essen in den Töpfen mit dicken Handtüchern umwickelt und ins Federbett gestellt, dann war es auch nach Stunden noch warm und lecker – ganz ohne Mikrowelle.
  • Am meisten kann man beim Bügeln Strom sparen, wenn man … drauf verzichtet. Wer gleich (chice) Businessblusen/-hemden kauft, die bügelfrei sind, spart nicht nur Arbeit.

Ich staune auch immer wieder, wie viel weniger Strom mein Handy benötigt, wenn ich es zwischendurch auf Flugmodus schalte (oder eben nachts komplett ausschalte).

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Weitere Enegiespartipps

Kalte Füße? Nicht vergessen: Eine Wärmflasche ist billiger als eine Heizdecke.

Richtig kochen. Der Topf muss die richtige Größe für die Herdplatte haben. Und mit Deckel entweicht wenig Energie. Der ideale Topf: der Deckel schließt im kalten Zustand völlig dicht. Ist er aus Glas, verschwendet man keine Energie durch das beliebte Deckel-hochheben und reingucken … Bei langkochenden Gerichten schwören manche Leute auf Schnellkochtöpfe, so soll bis zu 60 % Energie eingespart werden können. Immer das Kochgeschirr passend zum Durchmesser der Kochplatte wählen. Manche schwören auch einen Dampf- oder Schnellkochtopf.
Im Übrigen ist das Vorheizen beim Backen meist unnötig. Wer darauf verzichtet, kann den Energieaufwand bis zu 20 % senken. Ein Blick durch die (saubere) Backofentür ermöglicht einen Blick ins Innere ohne durch das Türöffnen einen Wärmeverlust zu provozieren.

Mit einer eingesparten Kilowattstunde Strom kann man einmal Geschirr in der Maschine säubern oder eine Ladung Wäsche waschen. Oder viele Stunden im Lampenlicht lesen, 55 Pötte Kaffee oder 240 Eier kochen. Und … 100 Stunden Radio hören. Energiesparen lohnt sich also.
Abgesehen von Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen etc. helfen auch hell gestrichene Räume, Licht und damit Energie zu sparen. Kurz- oder Sparprogramm in der Geschirrspülmaschine – mit 50 Grad Celsius Wassertemperatur statt 65 Grad Wasser am besten im Wasserkocher erhitzen. Herd und Mikrowelle verbrauchen i.d.R. Brötchen werden lieber auf dem Toaster als im Backofen aufgebacken. Und die gute alte Thermoskanne leistet noch immer gute Dienste.

Dauerstrom vermeiden
alle technischen Geräte – auch auf Stand-by fressen Strom. Deshalb PC, Hi-Fi und Fernseher: am besten die Stromzufuhr über einen Mehrfachstecker mit Schalter regeln. Gilt übrigens wie gesagt auch für Handy- und Akku-Ladegeräte. Drucker, Scanner oder Lautsprecher abzuschalten macht auch bei kleinen Unterbrechungen Sinn. PCs verfügen oft über eine Energiesparfunktion, die man leicht aktivieren kann.

Woanders hin?

Den Stromanbieter zu wechseln ist natürlich eine weitere und mitunter eine sehr effiziente Möglichkeit, um Geld zu sparen. Gerade für Businessmenschen, die auf stromfressende Technik wie Computer, Drucker (immer ausschalten, wenn nicht gebraucht) und co. angewiesen sind …

Worauf dabei zu achten ist?
Neben ökologischen und ökonomischen Aspekten auf die Einfachheit und Machbarkeit. Kein Mensch hat Lust und Zeit, sich ewig mit bürokratischen Hürden aufzuhalten. Wenn Wechsel, dann einfach. Es sollte eine Checkliste geben, wie und wo man was beachten/ beantragen muss, was nicht vergessen werden sollte, was man schon vorab vorbereiten kann – und was im Nachgang zu tun ist. Dann klappt es auch mit dem Nachbarn 😉
Ich habe mich ein bisschen umgeschaut und fand folgende To-Do-Liste sehr praktisch – alle Infos und Tipps auf einen Blick. In diesem Sinne: auf ein spannendes, erfolgreiches und wunderschönes Jahr 2020!