Freelancer werden?

Heute widmen wir uns einem Thema, das viele beschäftigt, direkt oder indirekt, als Wunschtraum oder harte Realität, als Einkäufer oder Anbieter. Freelancertum wird immer verbreiteter .. Das hat Vor- und Nachteile.

An dieser Stelle beleuchten wir mal einige Aspekte – bei Fragen oder Anmerkungen schreib mir bitte!

Was tut ein Freelancer?

Freelancing bedeutet kurz gesagt: Jobs erledigen. Selbstständig. Nicht angestellt, sondern auf eigene Faust, rechnung etc. Normalerweise über das Internet – aber es kann auch face to face sein.
Nach Forbes wurden 2005 bis 2015 94% der über 10 Millionen Jobprojekte entweder über Freelance erledigt oder als andere zeitlich begrenzte Aufgaben.
Das zeigt, dass die Nachfrage nach Freelancern hoch ist und ständig steigt. … während traditionelle 9 to 6´5 Jobs nach und nach aussterben.

Wieviel verdient man?

Es ist nicht genau zu sagen, wie viel man als Freelancer verdient – es hängt von vielen Faktoren ab. Welche Nische du bedienst, ob du einen gute Ruf hast, was genau du machst, ob du etwas besonderes kannst und wieviele Jobs du annimmst.
Aber nach der Auswertung von Payoneer’s data hat der durchschnittliche Freelancer eine 36 Stundenwoche und verdient 21 EUR pro Std. – so durchschnittloch, auf der ganzen Welt.
Freelancer in den U.S. Machen circa 31 EUR pro Std.

 

Was kannst du machen als Freelancer?

Nun, das hängt natürlich stark von deinen Skills ab – und wie willig und fähig du bist, neues Sachen (schnell) zu lernen. Hie rienige Beispiele …

1. 3D Artist
2. Wissenschatlicher Autor
3. Accounteinrichter
4. Werbetexter
5. App Entwickler
6. Architekt
7. Journalist
8. Künstler
9. Blog Autor
10. Buch Designer
11. Buch Lektor
12. Buchverleger
13. Business Analyst
14. Business Autor
15. C Programmer
16. CAD Designer
17. Comic Artist
18. Produkt Autor
19. Computer Programmierer
20.Concept Künstler
21. Content Autor
22. Copyeditor
23. Copywriter
24. Creative Director
25. Drupal Entwickler

Auch Grafik, Videound Web Designer werden immer gesucht … Ebeneso SEO-Experten und Programmierer aller Art …

Was brauchst du?

Um als Freelancer zu starten, brauchst du normalerweise einen Computer oder Laptop, einige Software und einen Weg, um Kunden zu gewinnen.

Viele Freelancer starten z.B. über Upwork.com, um erste Kunden zu gewinnen, aber am besten ist es, über bestehende Kontakte zu gehen, neue zu knüpfen oder alte aufzuwärmen. Such dir auch hier mit Bedacht deine Nische aus.
Du kannst von überall aus arbeiten hast du dein Material und einen ordentlichen Internetanschluss, ist das ziemlich egal. Deshalb gibt es inzwischen so viele digitale Nomaden. Ein wahrer Pluspunkt, was das Lifestyle Business angeht.

Freelancer Tipps

Freiberufliche Tätigkeiten
Als Freelancer brauchst du nicht nur einmalige Projekte. Start-ups und kleine Unternehmen stellen in der Regel Freelancer nur für kurzfristige Projekte ein, aber in letzter Zeit hat sich der Trend geändert. Unternehmen integrieren jetzt Freiberufler in ihr Kerngeschäft. Es ist inzwischen sogar möglich, freiberufliche Stellen zu erhalten, die bis zu sechs Monate dauern.
Dies bedeutet, dass du regelmäßig arbeitest und regelmäßig Geld erhältst.

Lokal ist nicht wichtig – Freelancer sind “frei”

Da du über das Internet arbeitest, kannst du Kundenprojekte von überall her annehmen, … wo sie deine Sprache sprechen. Dies bedeutet auch, dass du von überall aus arbeiten kannst, wo du über eine Internetverbindung verfügst. Von zu Hause aus, in deinem örtlichen Café oder auf der ganzen Welt, … wenn du in den Ferien arbeiten musst.

Ablehnung ist Teil des Jobs
Nimm es nicht persönlich, wenn du einen Auftrag nicht bekommst, das ist normal. Es ist eine Frage der Anzahl … wie viele kriegst du nicht, wie viele kriegst du? Du bewirbst dich auf 6 Jobs und bekommst nur 2 bis 4 davon. Das ist schon gut. Die Konkurrenz ist groß. Lassen dich nicht entmutigen, wenn du ein Nein erhältst, betrachte es einfach als ein Fast-Ja. Am Anfang kann es hart sein, aber sobald du anfängst, mehrere Jobs zu haben, geschafft zu haben, werden es automatisch mehr werden, weil du besser wirst, dir eine Ruf erarbeitest, dich rumsprichst.

Du musst ein Portfolio erstellen
Selbst wenn du noch nie zuvor für jemandem gearbeitet hast, benötigst du ein Portfolio. Wenn du beispielsweise Artikel und Blogposts für Unternehmen schreiben möchtest, schreibe mehrere Beispiele auf, um potenzielle Kunden zu zeigen, wie du denkst und schriebst. Es ist viel einfacher, deine Services zu verkaufen, sobald die pontentiellen Kunden wissen, was du konkret für sie tun kannst.

Üben: Als Freelancer ist es schwer, Freizeit von der Arbeit zu trennen

Wenn du zu Hause arbeiten, wirst du ständig durch das Telefon, die Familie und das Geschirr, das du abwaschen müsstest, abgelenkt, anderseits haben es Zuhause Arbeiter oft schwerer, überhaupt vom Kopf her abzuschalten. Zu Hause lässt du dich evtl. schnell ablenken, andere Dinge zu tun, und dann versuchst du es, abends aufzuholen, wenn du Zeit mit der Familie verbringen solltest. Am besten, du zwingst dich jeden Tag Zeit zu blockieren, wo du nur arbeitest. Stelle dir das das so vor, als würdest du ins Büro gehen, als ob du einen regulären Job hättest. Dies wird die Dinge erheblich vereinfachen, deinen Stress reduzieren und dir ermöglichen, deine Arbeit fristgerecht zu erledigen.

Die Terminplanung kann schwierig sein
Du hast evtl. am Montag keine Arbeit, und am Dienstagmorgen hast du drei oder vier Kunden, die plötzlich alle Arbeiten bis Donnerstag benötigen. Du solltest ein System entwickeln, um mit solchen Dingen umzugehen. Manchmal musst du auch Nein sagen, wenn du einfach keinen Job finden kannst oder ihn nicht schaffen würdest.

Du berechnest wahrscheinlich nicht genug als Freelancer

Am Anfang solltest du fast jeden Job zu jedem Preis annehmen, nur um die Erfahrung zu sammeln. Sobald du jedoch ein paar Jobs erledigt hast und gezeigt hast, was du tun kannst und zwar gut, ist es an der Zeit, deine Preise entsprechend zu erhöhen. Überlegen dir, wie viel Wert du deinen Kunden gibst und wie viel Fachwissen und Zeit du in jeden Job investieren. Lasse deine Kunden wissen, dass sie tatsächlich bekommen, wofür sie bezahlen, weshalb du eben nicht der billigste bist.

Fazit

Als Freelancer kannst du deine Zeit frei einteilen, kannst Kunden ablehnen und hast keine Vorgesetzten oder nervigen Kollegen. Aber: Du hast das volle Risiko, musst diszipliniert sein und gut kalkulieren, um über die Runden zu kommen. Wenn möglich: Bau dir dein Business nebenbei auf, vorab uasi, solange du noch einen Brotjob für die Miete hast. Doch irgendwann kommtm der Puntk, an dme du volle Kraft voraus, sprich alles in deinen Freelancer Job stecken musst, wenn du davon leben willst. Bau dir bis dahin ein gutes, weit verzweigtes Netzwerk auf.
Toi toi toi.