Die Faustformel für dein Business – leicht zu merken, gut umzusetzen

Die Faustformel für dein Business ist so einfach wie genial. Du musst dir nur bewusst machen, worauf es ankommt. Wenn du fokussiert dein Ziel verfolgst, kann dein Business “erwachsen” werden. Das heißt, du musst weniger investieren, pflegen und “immer da sein”. Je selbstständiger du dein Business werden lässt, desto eher kannst du wieder auf die Piste: Netzwerken, Akquirieren, neue Geschäftsmodelle entwickeln. Oder einfach mal “blau machen”, du bist der Chef/ Die Chefin! 😉

Faustformel für dein Business – lies nach!

Vorab – worauf du achten solltest, um deine Zeit nicht zu verschwenden: Konzentrier dich in deiner Gründung darauf:

  • EINE Idee
  • EIN Name
  • EIN Angebot
  • Am Anfang verzetteln sich zu viele mit Halbgarem und Unkonkretem. Sich ernsthaft mit einer Sache auseinander zu setzen, bedeutet aber auch auszuwählen, das beste für seine Kunden herauszusuchen und nicht alles zu empfehlen. Auswahl ist eine wichtige Dienstleistung und ist (wichtiger) Teil deines Angebotes. Du zeigst deinen Kunden nur Ausgewähltes und ersparst ihnen so unnötige Suchen.

Wenn du das verinnerlicht und umgesetzt hast, hast du schon die halbe Miete, na gut: Vielleicht ein Drittel.

Als Faustformel für dein Business machen sich Abkürzungen sehr gut

Die FAUSTREGEL, die du nun “nur” noch beachten musst, lautet: Befolge die 4 Ks!

  1. Kick-ass
  2. Kaltstart / Kraft
  3. Kommunikation
  4. Konsequenz

Wer nicht brennt, wird nie richtig warm. Solche Motti sind weit verbreitet, haben aber oft einen wahren Kern. Meine These: Wenn du nicht mit Leidenschaft dabei bist, bei dem, was du machst, musst du dich doppelt und dreifach anstrengen, um (eventuell) überhaupt das zu erreichen, was du über Leidenschaft schaffen kannst und: Dir wird eher die Puste ausgehen, als wenn du dich jeden Morgen größtenteils auf das freust, was du machst.

Faustformel für dein Business – kurz und knackig!

1. Kick-ass: Aller Anfang ist schwer. Das ist nicht nur ein  Spruch, sondern Fakt. Bis auf wenige Ausnahmen haben ausnahmslos alle Anfangsschwierigkeiten. Ob Ladenräume, der Aufbau der Website, die ersten Kunden, unbezahlte Rechnungen oder Reklamationen – die ersten Schwierigkeiten machen am meisten Angst und lassen auch die meisten UnternehmerInnen gleich zu Beginn aufgeben. Wer diese überwinden darf, hat schon einmal gute Karten, in die nächste Bsuiness-Runde zu kommen. Also: Kick-ass, sei dein eigener Impulsgeber und überwinde deinen Schweinehund, deine Ängste und deine Hindernisse. Dann sieht der Weg schon anders aus …
Extratipp: Scheu dich nicht, dir schnell Hilfe zu holen. Einer der klassischen Anfangsfehler ist faslcher Stolz, der dazu führt, dass du zu lange wartest …

2. Kaltstart / Kraft: Der Start erfordert am meisten Mut und Power. Die erste Zeit ist ein wahrer Kraftakt. Mann muss ändern, gründen, sich erklären, neu sortieren, planen, evtl. kündigen. Und die fiesen Zweifel im Hinterkopf, das Sicherheitsdenken, oft das zweifelnde Umfeld und die kleinen Stimmen in uns erleichtern uns den Start nicht unbedingt. Trotzdem weiterzumachen, festzuhalten, an dem, was man will und woran man glaubt, erfordert definitiv Kraft. Das muss man wissen und einplanen.

Sei mutig: Mit der Faustformel für dein Business geht nix schief

Anfangs fühlt sich alles an, wie ein Sprung ins kalte Wasser. Jeder Tag, ja jede einzelne Stunde scheint eine einzige Herausforderung zu sein. Als müsste man vom 10 m Turm springen, durch ein krokodil-bevölkertes Gewässer zu schwimmen und anschließend durch eine Höhle voller Spinnen kriechen. Hat man eines geschafft, türmt sich das nächste vor einem auf. Das ist kräftezehrend und ziemlich crazy. Aber es ist auch die Feuertaufe für dich und dein Business. Du schaffst das.
Extratipp: Denke und mache einen Schritt nach dem anderen, sieh dir nicht ständig das komplette Gebirge an, sondern nur den nächsten Berg. Etappenweise machen Herausforderungen weniger bange und du kannst dich konzentriert auf das vorbereiten, was unmittelbar vor dir liegt, statt dich vor dem zu fürchten, das vielleicht nie eintritt. Und wenn, dann lernst du damit umzugehen. Wie sonst auch stets im Leben. Basta.

3. Kommunikation: Du musst kommunizieren. Das ist für manche die “schlechte” Nachricht. die gute lautet: Du kannst nicht “nicht kommunizieren”. Nach gängigen Kommunikationstheorien kommuniziert man ständig – unbewusst, nonverbal. Also kannst du es auch gleich nutzen und so machen, wie du willst. Erzähl den Menschen von dir, von deinem Business. Probier dich aus. Du wirst sehen, was funktioniert, was weniger. Bei wem und bei wem nicht. Wo und wo nicht. Versuche stextlich, bildlich, als Podcast oder Video. Du wirst schnell merken, was dir am besten passt.

Präsentiere selbstbewusst die Faustformel für dein Business

Lass keine Gelegenheit aus: Erzähle im wahren Leben, im Netz, bei Bekannten, im Fahrstuhl und in deiner Facebookgruppe davon. Öffne dich, belehre nicht, höre zu. Dann kannst du antworten und wirst schnell Personen finden, die das gleiche interessiert wie dich, die ähnliche Interessen, Werte oder Wünsche teilen. Sei authentisch, aber vorsichtig – vor allem, wenn du nicht allzu netzaffin bist.

Nutze Netzwerke, tausche dich aus, hab keine Angst, zu viel zu geben. Du wirst es auf die eine oder andere Weise zurückbekommen. Teile dein Wissen, biete Hilfe an und schau, was passiert. Meist ergeben sich erste Kontakte, tolle Symbiosen, wertvolles Feedback, nicht selten sogar konkrete Geschäftsbeziehungen,

Extratipp: Im nächsten Schritt professionalisierst du deine Kommunikation. Im Social Media, auf deiner Website, usw. – wie das geht, zeige ich dir gern!
Automatismen, Assistenten und strategische Posts erleichtern dir die Kommunikation in vielen Bereichen – ohne die Nähe zu deinen Kunden und Partnern zu verringern. Vielmehr sparst du Zeit, um dich um Kernfragen zu kümmern und weiter in dein Business zu investieren.

Chronolgisch vorgehen: Besinne dich auf die Faustformel für dein Business

4. Konsequenz: Hast du dich einmal für eine Strategie entschieden, macht es Sinn, dieser unbedingt auch eine Chance zu geben. Vielfach versuchen Anfängern ein Potpourri zu nutzen, “von jedem ein bisschen”, was eine effiziente Marketing-Strategie quasi unmöglich macht. Wer alles in den Topf wirft, hat leider zum Schluss nur ungenießbaren Brei. Die Zutaten müssen bewusst ausgewählt, aufeinander abgestimmt und das Ganze in Ruhe abgeschmeckt werden …  evtl. noch vorsichtig nachgewürzt. Aber bitte nicht versalzen.

Konsequenz bedeutet nicht, blind an etwas festzuhalten, was nicht funktioniert, sondern dem Erwählten eine Chance zu geben. Bis zu einem bestimmten Punkt (Zeitpunkt, Budgetpunkt, etc.) müssen alle Maßnahmen auf ein Konto einzahlen, um den positiven Effekt nicht zu boykottieren, bevor er eintreten kann.

Ein Beispiel: Du möchtest über Facebook-Gruppen Interessenten gewinnen? Dann genügt es nicht, sich dort anzumelden, kurz (Werbung) zu posten und wieder abzutauchen. Um dort zu reüssieren, muss man sich wie bei einem realen Gespräch einbringen, zu hören, reagieren, sympathisch rüberkommen und Vertrauen schaffen. Wer gleich wieder weg ist und doch lieber erst einmal auf E-Mail Marketing setzt, kann nicht erwarten, dass die Facebook-User nun von selbst “dranbleiben”. Wer nun nämlich wild agierend in E-Mail Marketing investiert, und hofft, dass die erste oder zweite Mail gleich Verkäufe generiert, wird wohl enttäuscht werden. Auch hier gilt das Prinzip: Ich kaufe nur vom dem, den ich kenne / der mir empfohlen wurde … etc. Auf der Straße auf jemanden zuzugehen und zu sagen: “Hallo, ich bin Sarah, willst du mein Buch über Ernährungsprinzipien kaufen?” wird auch eher selten zum Erfolg führen.

Fazit: Faustformel für dein Business = easy!

Extratipp: Kommunikation braucht Zeit. Menschen brauchen Zeit. Verkäufe brauchen Zeit und Nachbereitung braucht Zeit.
Aber meisten aber Zeit braucht der Aufbau. Genau deshalb solltest du Geduld mit dir und deinem Business haben … Sei konsequent in dem, was du machst. Auch wenn du bemerkst, dass es so nicht geht. Auch das ist ein Ergebnis. Und jede Entscheidung ist per se eine mutige Entscheidung.

(Als letztes brauchst du noch ein Fünkchen Glück – kaum etwas hat Erfolg, ganz ohne den einen oder anderen anderen Moment zu seinen Gunsten. In sofern, denk positiv, dann ist das Glück dir hold, oder aber du kannst im Zweifel auf verlässliche Partner zählen.)

Wenn dir mein Artikel gefallen hast … wirf doch einen Blick in meine Marketing-Fachbücher und lies weitere Tipps und Infos nach!
Ich freue mich auf dein Feedback.

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