Wie Du mit dem Bloggen was verdienst

Bloggeld musst erarbeitet werden. Du musst Mehrwerte bieten. Zuerst musst du das Thema umkreisen. Was soll dein Blog behandeln? Wen ansprechen? Was soll er aussagen? Wenn und was willst du erreichen?

Machst du eine Sammelliste, um dein Thema zu finden, zu definieren und einzugrenzen, achte auf ein kerniges Gesamtthema, das nicht zu weitläufig ist. Bedeutend ist, dass du einen Bereich absteckst, der deine Leser wirklich abholt und langfristig interessiert.

  1. Faustregel: Je authentischer und aktueller, desto spannender für deine Besucher.
  2. Je mehr deine Artikel/ Videos/ Beiträge teilen desto eher werden deine Besucherzahlen steigen.
  3. Je zielgruppengerechter du agierst, Dateiformate, Länge, Präsentation, Unterthemen, Regelmäßigkeit desto fester wirst du deine Leser binden und eine echte Community aufbauen, die nicht gleich beim ersten Windstoß wieder weg ist.

Doch nun in medias res: Geld verdienen. Du. solltest passende, und zwar nur passende, Themen behandeln – und die entsprechenden Produkte dann verlinken / anbieten. Nicht Kraut und Rüben, alles, nur eine spezifische Sache, 100 % passend zum Thema. Wie und in welcher Form du das machst, bleibt dir als UnternehmerIn überlassen. E-Book, Kurs, Gesprächsangebot, physisches Produkt. Achte auf die AGBs und weitere rechtliche Konditionen, nutze aber jede Möglichkeit, um keine Kunden von der Seite gehen zu lassen, nur weil sie

a) dein Produkt nicht finden

b) nicht schnell genug finden

c) nicht bezahlen können

Fehler, vor allem diese, sind zu vermeiden, denn dein Blog ist mehr als “nebenbei”. Es soll dein Geschäft werden; deinen würdest du ja auch hegen und pflegen, dein Kassensystem checken und dem Kunden den Kauf so angenehm und leicht wie möglich machen. Am besten mit Option auf Wiederkehr.

Die Menge an Inhalten sollten übersichtlich gestaltet sein, am besten in Kategorien. Das Schreiben und Kreieren von Content zu den Kernthemen soll sich angenehm anfühlen, Spaß machen, dann wird es richtig gut. Bleib dran, hole dir regelmäßig neue Impulse und sieh die Sache positiv. Du DARFST für deinen neuen Blog schreiben, du MUSST nicht. Die Anhängerschaft deines Blogs ist dein Potential. Es zu erweitern ist das Must-have für dich! Wenn du dir eine Stammleserschaft aufgebaut hast, bist auf der sicheren Seite. Du kannst deine Themen, Angebote und Produkte optimal in Szene setzen. Sie kreativ, flexibel und denk mit. Was braucht dein Leser (jetzt)?

Du kannst Werbeplätze für Anzeigen oder Werbefenster anbieten, Preisstaffeln – je nach Länge, Häufigkeit, Volumen, Laufdauer – aushandeln. Auch Affiliate Marketing (es gibt dafür bereits tolle WordPress PlugIns) ist möglich – oder aber individuelle Kooperationen. Alles, was Geld und Gewinn bringt, ist willkommen. Überrasche, überzeuge und binde deine Leser – gezielte Produktvorstellungen ziehen Aufmerksamkeit und treffen den Nerv Du vermeidest Streuverlust und hast das alles fast ohne Budget erreicht). Provisionsvereinbarungen sind ebenso ein wichtiger Baustein in deinem Blog-Business-Geschäft.

Bloggeld verdienen? Sei du selbst – und ein bisschen dein Kunde

Der Verkaufserfolg ist ein Mix aus verschiedenen Faktoren:

Wie selbstbewusst kommst du rüber?

Wie gut passen deine Produkte?

Wie leicht sind sie zu haben?

Wie gut hat der Kunde verstanden, was du anbietest und warum er es braucht?

Deine Fangemeinde wird deinen Blog tragen, bekannter machen, Beiträge teilen, wiederkehren und deine Produkte kaufen bzw. weiterempfehlen … wenn du alles richtig machst. Du musst dich in deinen Kunden hineinversetzen, ihn verstehen und immer wieder den Mehrwert herausstellen. Sei empathisch, checke deinen Verkaufskanal regelmäßig(!) und optimiere technisch, inhaltlich und optisch stets dein “Business”- Niemand wird anrufen, kaufen, Pieps machen, wenn etwas nicht funktioniert, nicht ansprechend oder einfach fehl am Platze wirkt. Dein Content ist dein Tool, nutze ihn klug und verschenke nicht, das aufgebaute Vertrauen in dich, indem du deine Leser verunsicherst (Geht nicht, technisch?), ablenkst (anderes Thema, andere Seite geht auf, kommt nicht zurück?), oder gar verärgerst (zu aggressiv verkaufst, Daten nicht ordentlich behandelst, auf Rückfragen nicht zeitnah reagierst).

Sei klug, sei für deinen Kunden da – vor allem aber: Sag ihm das und lass ihn das fühlen. Jeden Tag! Und zwar so, als stündest du vor ihm und wärest nicht kilometerweit über mehrere Bildschirme entfernt

Eine umfassende Mailingliste ist das Kernstück für deine Kontakte. Lass dir regelmäßig die Kontaktdaten schicken, bestätigen (Doppel-Opt-in) und nutze sie dann auch. In zeitnahen Aktionen solltest du deine Leser an dich und deinen Blog erinnern, Neues hervorheben, ankündigen, Vorteile teilen und evtl. herausgeben. Binde deine Abonnenten an dich, kommuniziere auf Augenhöhe, baue eine Kunden-Beziehung auf, die diesen Namen auch verdient und überlege dir genau, was die Aufmerksamkeit deines Lesers wert ist. Langweile ihn nie! Frage ihn! Höre auf ihn! Zitiere ihn! Und gib ihm, was er möchte. Dafür musst du zuhören.

Verschiedene Arten, mit dem Bloggen Geld zu generieren

  • Kooperationsmarketing: Partner- und Affiliate-Programme machen dir das Leben leicht. gerade über WordPress kannst du so viel Zeit und Geld sparen, wenn du dich schlau machst, was passen könnte und als Plug-In implementierst. Nutze Vorhandenes, du musst – gerade technisch – das Rad nicht immer neu erfinden.
  • Verkaufe deine Angebote: Stelle deine Waren und Produkte direkt auf deiner Seite prominent und überzeugend vor. Hol deine Leser ab, – dort, wo du sie mit deinem Content hingeführt hast. Enttäusche sie nicht, suche wohlüberlegt aus und biete gezielt an, was thematisch und inhaltlich, saisonal passt.
  • Lehre: Kurse, Bücher und CoffeeTabletalks können eine Menge Wissen transportieren. Überzeuge deine Leser von den Vorteilen des virtuellen Lernens, vor allem aber von der Qualität deiner konkreten Angebote. Du als Experte bist genau der Richtige, um dieses Nischenthema verständlich zu behandeln. Setze auf Kundennähe und professionelles Auftreten.
  • Coaching: Du als Informationsquelle kannst zu 99 % genau die Fragen beantworten, die deine Leser zu diesem oder jenem Thema haben. Bleib bei deinem Kernthema und mache dich fit, halte dein Wissen aktuell und schaue, wie du pädagogisch sinnvoll dieses Wissen vermitteln kannst. Online, flexibel und gut bezahlt. Weil du es wert bist.
  • Weitere Optionen: Deine Hilfe, dein Know-how kann auf vielfältige Weise transferiert werden. Lass dir etwas einfallen, höre auf deine Leser, starte eine Survey und schaue auch, was die Konkurrenz macht.

Du wirst deine Leser dauerhaft ansprechen, überzeugen und binden. Vielleicht findest du treue Kunden, zuverlässige Partner und inspirierende Impulsgeber. Auf jeden Fall hast du die Möglichkeit, dein Hobby zum Beruf zu machen, wenn du die nötige Motivation, das Durchhaltevermögen, den Esprit und den Mut aufbringst. Fang gleich an! Gern berate ich …

Fazit

Traue dich hier und jetzt, wenn es ein Herzensthema gibt, das du klar definieren kannst und dir vorstellen, dass du auch noch in einem Jahr dafür brennst.

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