1. Begrüßen … auch im Netz! Vergessen viele, aber: genau wie im analogen Leben, eine nette Begrüßung, ein persönliches Wahrnehmen und Wertschätzen kommt an. Auch digital
  2. Erst wenn Vertrauen aufgebaut ist, kannst du überhaupt daran denken, etwas anzubieten! Denn das ist der häufigste und schwerste Fehler, der immer noch stets und ständig begangen wird: Verkaufen mit der Holzhammermethode: Wenn sich einer neben mich stellt und mich von der Seite anquatscht à la “Willste koofen?” dann verspüre ich auch absolut keine Lust dazu, ihm sofort und vertrauensvoll etwas abzukaufen, sondern … fühle mich gestört, ja, womöglich belästigt. Tu dies nicht! Schau dich um, hör zu, stell dich vor, gib was Kluges/ Nettes von dir, baue eine Beziehung und auf, dann .. irgendwann wann dann kannst du etwas PASSENDES anbieten …
  3. nur Relevantes. Der zweithäufigste Fehler ist der, dass einfach irgendwas beworben hat. Etwas, das womöglich mit der Zielgruppe, dem Ort, dem Anlass etc. absolut nichts zu tun hat. Monster-FAIL! Sei auf der Hut und farg dich dreimal, ob dies die Leute interessieren könnte, und zwar HIER und JETZT, was du anzubieten hast. Wen nicht, lass es und warte auf eine besseren Zeitpunkt. Verzweifelte “Bitte kauf was!” Angebote bringen ohnehin nur (kurzfristigen) Erfolg und dich schnell deine frische, mit Fleiß aufgebaute Kundenbeziehung kosten.
  4. Setze einen Schwerpunkt, – sprich: nicht zu viel anbieten, nicht überfordern. Denk daran, dass deine Kunden nicht so im Stoff sind wie du und reine Interessenten schonmal gar nicht, Vielleicht beschäftigen sie sich ganz frisch mit dem Thema und stehen am Anfang. Überrol sie nicht. Fühl dich ein, hör zu und dann schau, was du am besten machen kannst, um Zugang zu gewinnen …
  5. wichtigste Regel – es muss Spaß machen, – dem anderen, die ganze Zeit. Nerve nicht, dräneg nicht, was FUN – es soll schöns ein. Zeit ist kostbar und die Konkurrenz nur einen Klick entfernt. Das heißt nicht, dass du pausenlos den Clown mimen musst, aber: Die Gesamtstimmung muss stimmen, sonst kommst du auf keinen grünen Zweig, weil automatisch eine Hürde aufgebaut ist, bei dir, beim user, beim Kunden – da kommt keiner freiwillig wieder. Good vibrations sind nötig. – und: Menschen sind neugierig, wollen wissen, was du zu sagen hast, wie es weitergeht. Aber – sie haben wenig Geduld! Spanne sie nicht auf die Folter! Langeweile ist der digitale Tod. Nutze neue, alte Formate, bewährtes .. Video, Podcast, Bewegtbilder, Sounds ggf. — Gute, große Überschiften und gern auch Amüsantes. (Doch Vorsicht, Humor kann sehr verschieden sein)
  6. USP / Reason why herausarbeiten. Sei dir selbst im Klaren und kommuniziere es deutlich: Was hat der Kunde davon und warum sollte er sein sauer verdientes Geld für dich / dein Produkt ausgeben? Sei dabei verdammt ehrlich, alles andere nutzt nichts.
  7. Wiederholen. Blieb dran, Gib nicht gleich auf. Manche bemerkt man erst beim zweiten, dritten Mal bewusst. Dräng dich nicht in den Vordergrund, aber sei auch nicht schüchtern, du hast was, du kannst was. Zeig es. Immer wieder aufs Neue. Am, besten mit einem neuen Dreh.
  8. Nachfragen: Frag, was deine Interessenten (wissen) wollen? Was ist ihnen wichtig? Vielleicht gar nicht so sehr der Preis? Ein feature? Eine Hilfe? Ein anderes Thema dazu …? Frage und vor allem, hör dann auch zu! Au sdieser quais Marktforschung kannst du jede Menge wichtige Erkenntnisse und Vorteile ziehen. Setze sie um!
  9. Skepsis/ Fragen sind positiv. Deine User fargen, sind skeptisch? Super. Glückwunsch! Das heißt, sie befassen sich mit dir und deinem Produkt! Du hast ihre Aufmekrsamkeit, der schwierigste Teil ist also schonmal gescghaftt! Sie zeigen echtes Interesse – dafür geben Unternehmen Mio. an Werebausgaben aus. Nutze dies WEISE!
  10. Sei vorbereitet sein auf die meisten Fragen, überleg im Vorfeld, was kommen könnte, leg dir Stichworte zurecht und vor allem. Sammle die Fragen und Antworten für weitere User … dann kannst du aus dem vollen schöpfen und evtl. Unsicherheiten schon vorab ausräumen.
  11. Nachfragen statt sagen / Zuhören eine fast vergessene Kunst … Wi rreden und reden und schreiben- den ganzen lieben langen Tag.- So viel Input? Nien, ja,a uch .. Aber vor allem Output. Lies mal mit bedacht, was deine Kunden / User schreiben wollen, denken …
  12. Termine nicht zu eng planen. Verkaufen hat mit Vertrauen zu tun. Und das benötigt Zeit und Ruhe. Zeit bezeugt: Du hast interesse am Kunden, wertschätzt ihn, — heut mehr denn je. Gib ihm das Gefühl, (wie beim Date), der “einzige” zu sein.
  13. Gefühle erzeugen, auch die eigenen zeigen. Hab auch im Busness keine Scheu vor Gefühlen, Im Gegenteil, was wäre die Verkaufswelt ohen Gefühle? Leer. Kaufen ist meist mit dem emotionalen Zentrum verbunden – auch wenn es nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich ist. Und manche Käufer das auch gar nicht wahrhaben wollen. Macht nichts. Wichtig sind aber auch deine gefühle, wenn du hinter dem stehst, was du machst, kommst du auch besser “rüber”, erhlicher, selbstbewusster. sei wie du bist, auch wenn du nervös bist, das finden viele sogar sympathsicher als einen abgebrühten Verkäufer. Steh dazu, auch zu deinen vermeintlichen Schwächen, Wenn du inhaltlich gut vorbereitet ist, kann dir nichts passieren, auch black.outs etc. sind dann eher das Salz ind er Suppe und amchen das ganze Prozedere menschlicher. Also, – have y try. Du musst kein erfahrener Hardseller sein, um ein guter Verkäufer zu sein (wenn du daran glaubst, was du machst). Dein produkt sollte mit Herzblut und echter Begeisterung verkauft werden, das “riechen” die Kunden 😉

Sei ehrlich

Fragen / zum Abschluss komen, aber nicht Drängen, keine einzige Sekunden, stattdessen … “Ich kann wieder kommen, ich kann Sie morgen anrufen” (besser als dass der Kunde sie anruft, dann hast du es in der Hand) – versuche, deinen Termin bewusst zu beenden, zu einem wie auch immer gearteten Abschluss zu kommen, ohne faden Beigeschmack. Dann musst aber natürlcih auch wirklich dranbleiben und am nächsten Tag schnellstmöglich anrufen, sonst ist der Kunde womöglich doch weg …

Faustregel: persönlich vorstellen, “persönlich werden” (auf den Kunden eingehen, zuhören), persönlich bleiben (bis und vor allem auch nach dem Kauf!) —

Wer sich merkt, das der Kunde ein Haustier, Schulkind, eine surfende Frau hat, welche Hobbys, Weinvorlieben etc. ist auf dre sicheren Seite, weil genau diese Details die persönliche Note unterstreichen und die harte Businesskante (nenne ich es) aufweichen.
Der Mensch dahinter wird sichtbar wir. Du zeigst: Ich interesse mich für dich! Du bist mir nicht gleichgültig, ich respektiere dich und will dich nicht über den Tisch ziehen.

Fazit

Verkaufen gehört zum Geschäft und ist nichts Anrüchiges. Es gibt nur schlechte Taktiken. Bleib natürlich und ein werde ein bisschen mutiger. Wer nicht fragt, der nicht gewinnt.
In diesem Sinne. ZIeh gleich los, versuch es und probier dich aus. Du hast nichts zu verlieren. Übung macht den Meister. Toi Toi Toi.

PS. ich bin mega interessiert, von deinen Erfahrungen zu lesen, Ich möchte gern hören, was du zu sagen hast. Schreib mir gern in die Kommentare!

Deine Barbara