Zeitmanagement in aller Munde …

Die Zeit vergeht nicht schneller als früher, aber wir laufen
eiliger an ihr vorbei. (George Orwell)

Optimiere dein Zeitmanagement, indem du aussiebst, was musst du nicht machen? Was kann ein anderer machen?
Wenn du Wichtiges zu tun hast und nicht sicher bist, wo du anfangen sollst, neigen wir häufig dazu, erst einmal Unwichtiges abzuarbeiten, nach dem Motto: Da sieht man Erfolg. das ist schon mal weg. Problem hierbei: Das Bedeutende schwirrt einem die ganze Zeit im Hinterkopf herum und belastet. Lieber das Wichtige gleich erledigen, ohne viel Federlesens. Wie der Zahnarztbesuch: Zack und durch. Wenn wir erst einmal anfangen, bemerken wir manchmal, dass es gar nicht so umfangreich, unangenehm oder blöd ist, wie wir dachten. Und danach: Ein herrliches Gefühl, mit stolz geschwellter Brust sich selbst eine Belohnung abholen, sei es Kaffeepause, Bad, Joggen oder ein Eis.

Zeitmanagement ist eine Frage der Prioritäten – deiner Prioritäten

Zieht uns die angefangene Aufgabe aber die Schuhe aus, lieber kurz inne halten, sich einen Überblick verschaffen und in sinnvolle Häppchen einteilen, bei denen man sich auch gern Hilfe holen kann. Das tun wir eh viel zu selten. Hilfe annehmen, nach Hilfe fragen, Hilfe zurückgeben – eine tolle Möglichkeit, verkrustete Muster zu durchbrechen und effizienter zu werden!

Ansonsten: Male dir Hilfskärtchen, schau dir ein Todo-Video an, aber nur eines, nutze, was immer du brauchst – und widerstehe dem allseits bekannten Drang, „nur noch das eine, kleine“ vorher zu erledigen; erst das, bevor … Erstmal das Grobe, für Feinarbeit ist ggf. später noch Zeit. Und falls nicht, reicht 80 % meist auch aus …

Ehrgeizige treten gegen sich selbst an: Wie lange hab ich letztes Mal für die Steuererklärung gebraucht? Wie viele Texte hab ich letztes Mal an einem Vormittag ohne Internetablenkung geschafft (PS. Falls du an dieser Stelle Hilfe brauchst, kannst du mich gern hier für Textarbeiten buchen!)?

Langfristig … ROT – GELB – GRÜN!

Abarbeiten nach dem Ampel-System. Du leidest an einer schweren Form der „Aufschieberitis“? Da bist du nicht allein. Wir neigen dazu, (vermeintlich wichtige) Dinge vor uns herzuschieben.
Dabei verstopfen sie nur unseren Kopf, wenn wir sie vertagen. Handel nach dem Ampel-System. Grün: Du erledigst die Dinge ein für allemal und zwar gleich, Orange: Du setzt sie auf eine reduzierte Liste, die an einem später festgelegten Zeitpunkt abgearbeitet wird, und verbannst sie dann aber konsequent aus deinen Gedanken.
Rot: Du streichst sie rigoros von deiner Liste.

Zeitmanagement-Tipp

Maximal: 5 Dinge auf die Später-Liste setzen und an einem Ort ablegen, wo du nur alle paar Monate mal nachschaust. Sonst kommst du nur vom Regen in die Traufe und diese Liste hängt wie ein Damoklesschwert jeden Tag über dir. Wenn dir wichtige Dinge zu groß erscheinen, teile deren Erledigung in verschiedene kleine Teilschritte und beginne sofort damit. Denn: Was wir nicht innerhalb
von 72 Stunden anfangen, machen wir meist gar nicht mehr.

PS. DU KANST MEIST GETROST VERZICHTEN AUF:
Bügeln – Zeitmanagement und die Hausarbeit
Das ist noch ein Ding der älteren Generationen. Theoretisch muss man heute nichts mehr bügeln. Es gibt genug Alternativen. Und meist reicht ein kurzer „Brautstrich“, zweimal rüberhuschen, das
muss genügen. Dieses Alles-muss-faltenfrei-sein, von der Unterhose bis zu Bettwäsche, ist antiquiert. Das Credo: Lieber Zeit für ein gemeinsames Spiel oder eine Runde „Himmel-gucken“ als gebügelte Socken!

Good luck! Und jetzt: Ab an die wichtigste Aufgabe, danach eine Pause einlegen! Was dann kommt, wird sich zeigen …

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