Kundenbindung per Web

Produkte allein zu zeigen, das reicht nicht mehr aus; Kundenbindung  ist inzwischen das Fundament im Netz. Die Costumer Journey folgt eigenen Regeln. Die technischen Möglichkeiten verpflichten geradezu, aufzustehen und sich die Weiterentwicklungen zumindest anzuschauen. Und auszuwählen, was etwas für dich sein könnte. keine Bange vor Neuerungen. Alles ist revedierbar, aber Chancen zu verpassen, wär schade. Markenbildung par exellence. Im Netz gilt: mehr ist mehr!

To Dos

  • Vor der Kundenbindung – schaffe Aufmerksamkeit: Biete deinen Usern Andockpunkte. Im Rahmen des personalisierten Marketing werden Besucher immer wählerischer. Was nicht interessiert, fliegt raus, wird weggeklickt.
  • Ankerpunkte helfen, die Leute auch zu halten. Schaue, was den Nerv trifft, was wird geklickt/ gelesen, gekauft? Welche Fragen gibt es? Reaktionen? Überhaupt eine Art von feedback? Bitte darum.
  • Ganz wichtig: Nutze die ASK-Methode. Frage, was deine User wollen. Surveys und einfache Mailings oder Kommentarfunktionen können helfen, dir ein Bild zu machen. Denn das, was in deinem Kopf herrscht, muss nicht unbedingt zu deiner realen Zielgruppe passen. Die Differenz kann mitunter schokierend sein.

    Schau dich um und trau dich, sei flexibel, auch bei der Kundenbindung!

  • Sattle um, pass dich an, natürlich nur insofern, dass es zu dir und deinem Portfolio passt, aber: Dein Business will etwas Besonderes sein, – dein Kunde auch!
  • Kunden wollen auch im B2B-Umfeld Individuelles. Kein 0815. Mehr und mehr nutzen B2B-Unternehmen die Website, die Landingpage nicht nur als Absatztool sondern auch als Imageträger im großen Stil, stets aktuell, authentisch und als Hashtag für ein Markenerlebnis, das hängen bleibt.
  • Nischen nutzen, Segmentierung und – sobald wie möglich, Spezialisierung. Das ist das Thema, das wichtig ist. Je genauer du auf die speziellen Bedürfnisse deiner potentiellen Kunden eingehen kannst, desto besser. Und: Desto eher hast du langfristig Erfolg. Denn ganz gleich wie Abgefahren deine Nische womöglich ist: Es gibt immer mehr als einen, den genau das interessiert, der gerade dies gesucht hat.
  • Starte mit einem kleinen Einstiegspaket und dann nutze die Up-Sell Möglichkeiten. Wer einmal die Hürde des Kaufens überwunden hat, ist evtl. auch für weitere gute Angebote offen, Vertrauen wird belohnt.
  • vergegenwörtige dir: Kleine Preise zum Anfang bedeuten für den Käufer: kleines Risiko. Wenn ich etwas für maximal 29 EUR kaufe, erfährt keiner davon, wenn es nicht funktioniert, wer aber Großes kauft, hat auch mehr Mitwisser in der Regel, oft der Partner, später dann Geschäftspartner oder Bekannte … und das ist Scheitern unangenehm. Halte die (Preis-)Hürde anfangs klein.

Mobile, responsive, schneller und bunter

Die Online-Welt hat ebenso den Handel wie die Dienstliestungsanbieter erreicht, das ist auch in der Kundenbindung zu spüren. Der radikale Wandel beeinflusst nicht nur den Output, auch der Input macht Usern zu immer geübteren Onlinern.  Ein Online-Shop ist heute ein Verkaufsraum, ein Showroom wenn man so will.
– Er muss passen, der User muss sich wohlfühlen
– er muss finden, was er sucht
– er muss Konditionen finden, die Sinn machen und seine Prioritäten widerspiegeln.
Das geht am besten mit der ASK-Methode. Frag ihn, sammle Infos und versuche bereits auf der Website zu lenken. Die Informationssuche muss befriedigend sein, dann klappt es in der Regel auch mit dem (Ver)Kauf. Ob B2B oder B2C –  was privat gefällt, ist auch im Job nicht gänzlich außen vor …

WHID-Formel und USP

Bedenke, was ist mein USP? Wie lautet die WHID-Formel? Was habe ich davon? Was ist aus Sicht des Kunden das Relevante an genau diesem Angebot? Wie grenzt du dich vom Wettbewerber ab?  Produktpalette hin oder her – begeistert wollen alle werden. Einkaufen soll Spaß machen. Je emotionaler das Produkt desto mehr bitte! Das digitale Shopping ist offen und gleichzeitig beschränkt, weil der persönliche Kontakt fehlt, Vielleicht stellt du dich oder dein Produkt mit einem kleinen Video vor? Modern, zeitgemäß und so professionell wie möglich und so authentisch wie nötig. Markenkommunikation darf nicht beliebig sein, auch nicht, wenn du als Selbstmacher vieles erst lernst. Austauschbarkeit ist die größte Gefahr im Netz. Erfüll dein Versprechen und hör deinem Kunden zu.

Freude als Basis

Deine Zielgruppe kauft, weil sie muss – meist aber weil sie will. Diese Freiwilligkeit impliziert Freiheit und Lust. Diese gilt es, zu bekräftigen, verstärken, das Gefühl zu erhalten und ein gutes dazuzusetzen. Obendrauf zu legen, und am besten noch rational zu begründen, „es funktioniert, es ist gut, es fühlt sich gut an, weil … “ Die Customer Journey des Kunden sollte anhand deiner Analyse-Tools nachvollzogen werden, ausgewertet und als Optimierungsgrundlage für weitere Aktionen genutzt. Dann ist es perfekt 😉

Dein Unternehmen nimmt Gestalt an – zeig es auch in der Kundenbindung

Zeig dich, zeig, wie sympathisch, kompetent, nah dran, erfahen … what ever – du bist. Warum du der Richtige bist und was das „Fünkchen“ bei dir ausmacht. Selbstbewusstsein kann man auch lesen, visuell ausdrücken. Jedes Bild, jedes Wort, jeder Link ist ein Statement. Versuch du selbst zu sein, aber von deiner besten Seite gezeigt …
Erfolg macht sexy. Ehrlichkeit macht glaubwürdig und visuelle Eindrücke neugierig bzw. Lust auf mehr. Füttere deine Kunden bis zur Sättigung, lass sie nicht angefüttert im Regen stehen, sondern gib ihnen, was sie erwarten, sich wünschen. Wenn du es nicht weißt, dann – siehe oben, nutze die ASK-Methode und frag nach, Am besten strukturiert, nie zu persönlich und immer mit einem klaren Ziel vor Augen.

  • WAS genau willst du von WEM und WARUM wissen?

Kundenbindung ist keine Kür – sondern Pflicht.

Die Kombination aus Zuhören, Anbieten und Abschließen macht eine für beide Seiten zufriedenstellende Kundenreise aus – die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, genügend RELEVANTE Informationen zur Verfügung zu haben und einen Eindruck zu bekommen, was auf einen zukommt, sich darauf freuen zu können, das alles schreit nach mehr. Kundenbindung setzt da an, wo Information aufhört. Ein anpassungsfähiges und handlebares Content-Management-System hat den Vorteil, dass schnell reagiert werden kann: ALLES ist im FLUSS: Gerade im Netz bleibt nichts mehr bestehen, für die Ewigkeit sind Bücher. Kunden verdienen im Netz best-optimierte Grundlagen, damit ihr Surfen effizient und freudebringend verläuft – und du dein Business voran bringen kannst. Gute Produkte verdienen gutes Marketing. Gern zeige ich dir die Grundlagen in meinem kleinen Video-Kurs!
(Es wäre so schade, ein gutes Essen zu versalzen oder ein hübsches Keid im Dunkeln zu fotografieren) Je mehr du das schaffst, desto häufiger kommen sie wieder: Denn nach dem Kauf ist vor dem Kauf.  Qualität und Service sind gute alte Bekannte, die auch Online nichts von ihrer Attraktivität eingebüßt haben.

Fazit

Freue dich, an dem, was du in deinem Business geschafft hast, halte inne, dann schau, was du verbessern kannst. Dein Kunde wird es dir danken. Kundenbindung ist deine Chance, dein Potential, Sparstrumpf und Selbsttest.

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