Inbound-Marketing meint im Gegensatz zum Outbound-Marketing, dass die Kunden die Seite findet, statt dass die Werbenden zu ihnen kommen. Sprich, es werden nicht Anzeigen und E-mail Adressen gekauft, um künstlich Leads zu generieren, sondern der User findet die Seite quasi „von allein“ aufgrund von:

  • Content
  • relevanten Artikeln / Bildern /Grafiken
  • Empfehlungen.Viele Experten sehen darin, die effektivste Marketingmethode für Online-Geschäfte – gerade auf einem stetig voller werdenden Markt. Der Anbieter tut einiges, um den User zu binden, zu interessieren, bei der Stange zu halten – und zwar durch Unterhaltsames und Nützliches:
  • echte Mehrwerte
  • nützliche Informationen
  • aktuelle Branchenartikel
  • und das zielgenaue Hinführen zu den Produkten, die sie interessieren

So entsteht Inbound-Traffic. Die Königsdisziplin ist

  • Bloggen. Es folgt
  • social media
  • Keywordoptimierung – wobei letztere mit den beiden voran gegangenen ohnehin eine Symbiose eingegangen sein sollte, um nachhaltig zu wirken.
  • Guided Selling, das geführte Shopping ist auf dem Vormarsch

Wer die Interessenten auf der Seite hat, muss diese überzeugen (wiederzukommen). Oder aber er sichert sich die Daten (freiwillig natürlich) oder aber macht ihn gleich zum Kursteilnehmer, Käufer, Abonnenten.

  • „Echte“ Leads generieren
  • verwandeln, Bindung stärken oder gleich zum Käufer machen -. je nach Produkt, Aktion, Zielgruppe
  • den Sack zu machen:  Daten, Kaufabschluss oder Weiterempfehlung
  • pflegen …
    Die Kunden sollen zum Widerkommen animiert werden. Und zwar aus Überzeugung. Weil diese Seite etwas liefert, das die Interessenten/ Kunden lesen wollen. Und weil es originell, hilfreich finden, weiterschicken, etc.

Instrumente:

  • Landingpage / Website
  • Blog / social media Account
  • Keywordmarketing
  • call-to-action Elemente, die konkret zu etwas auffordern.

Als Faustregel gilt gemeinhin:

– Spannende relevante Inhalte
– am richtigen Ort die Inhalte posten – Platzierung
– und das zur richtigen Zeit – Zeitpunkt wählen.

MERKE
Manche gliedern die vier Stationen folgendermaßen:
– Attract (Interesse)
– Convert (Interessierte binden)
– Close (Verkaufen)
– Delight (begeistern (wiederzukommen))

Kundengewinnung und Kundenbindung durch CMR usw. ist ein erklärtes Ziele des Inbound-Marketing. Landingpage-Konzeption, E-Mail Segmentierung und Automatisierung, Lead-Scoing und das Aufsetzen und Nutzen ausgesuchter Formularfunktionen, um den User am Verlassen der Seite zu hindern bzw. eine Möglichkeit zu bekommen, ihn erneut kontaktieren zu können, sind Aktionen, die ganz neue Berufsfelder im Marketing schaffen.
Wichtige Teilbereiche sind u. a.
Content-Erstellung,
Phasen-Marketing (in welcher Phase befindet sich der Kunde / Interessent gerade?), Personalisierung,
Multi-Chanel,
Integriertes Marketing (Alle Kampagnen, Tools und Contents greifen inhaltlich, zeitlich und ggf. örtlich abgestimmt ineinander und verstärken / bedingen einander.)

Langfristig kann Inbound-Marketing durchaus kostengünstig sein, anfangs fallen diverse Ausgaben für die technischen, kreativen und personellen Aufwendungen an. Die Conversionsrate ist ein konkreter Maßstab für die Prüfung des Erfolgs der Maßnahmen.

 

Pin It on Pinterest

Share This