Eventmarketing hat viele Gesichter: Es muss nicht gleich die Arena sein oder eine 3-Tage Show, auch kleine Aufmerksamkeits-Häppchen machen durchaus Sinn. Vorausgesetzt, sie werden clever geplant und breit kommuniziert.
Events / Veranstaltungen sind seit jeher ein wichtiger Part des Marketing. Ob kleine Eröffnungsfeier oder großes (Pre-)Opening, ob Weihnachts-Sektempfang oder Live-Show, das Meet & Greet ist für Unternehmen, ob groß oder klein, unabdingbar, wenn Sie den direkten Kontakt suchen (Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel).

How to …

Bei Ladengeschäften mit Laufkundschaft reichen oft schon Handzettel, um auf ein Event aufmerksam zu machen. In die Tüte gesteckt oder direkt überreicht, ist man so ganz nah an der Zielgruppe – vor allem, wenn man ausdrücklich mit Begleitung einlädt (potentielle Neukunden). Selbst wenn die Eingeladenen nicht kommen (können), ist man automatisch im Gespräch/ / generiert Aufmerksamkeit – gerade dann, wenn die Veranstaltung eine griffigen Namen hat. (Unser „Sekt & SEO“ war damals stets ein voller Erfolg.)
Fast wichtiger als das Event an sich, ist die Werbung, die damit verbunden ist, die Aufmerksamkeit ist damit legitim geschaffen …

Eventmarketing – du wirst nicht allein …

dastehen. Wer sichergehen will, dass an besagtem Datum auch wirklich (mehr als drei) Gäste erscheinen, sollte sich die Teilnahme (ggf. sogar mit einer kleinen Gebühr) verbindlich bestätigen lassen. Auch ein Reminder, wie die Karte vom Zahnarzt zum nächsten Vorsorgetermin macht durchaus Sinn.
Im Zweifel können einige treue Freunde die Lücken auf den Fotos auffüllen und den dazukommenden Gästen eine schöne Atmosphäre bieten.
TIPP 1: Unbedingt dokumentieren – tu Gutes / Lautes und rede darüber. Doch Vorsicht: Vorher oder nachher um das Einverständnis aller Fotografierten bitten, falls man einige Impressionen veröffentlichen will, was durchaus Reichweite genereiren kann und helfen, das Image zu formen. Bitte nur halbwegs professionelle Fotos posten und ein paar erklärende / kommentierende Kommentare hinzufügen. So ergibt sich das gewünschte Bild der Veranstaltung.
TIPP 2: Nachbereitung. Nach dem Event ist vor dem (nächsten) Event. Wer nicht drüber schreibt, vergibt sich einiges. Zum Beispiel die Chance, diejenigen, die (dieses Mal) nicht konnten, daran teilhaben zu lassen und Lust auf die nächste Möglichkeit zu bieten. „Saubere“ Aufmerksamkeit bündeln, wo immer es möglich ist.

Eventmarketing: Networking ist hilfreich

Handel, Business und Dienstleister nutzen Events auch in der ­eigenen Branche: Szene-Trends, Insider-Infos und nicht zuletzt ein Gemeinschaftsgefühl sind wertvolle Instrumente, um sich (weiter) zu vernetzen. Veranstaltungen bergen einiges an Marketing-Potential. Konkurrenten können zu Partnern werden, neue Mitarbeiter gefunden, die Bekanntheit insgesamt gesteigert werden.
Wer selbst zum Veranstalter von Messen, Konferenzen oder Workshops wird, kann einiges erreichen. Je nach Ziel und Motivation, sowie Einsatz: (Neue) Zielgruppen erreichen, (Re)Launches und Präsentationen mit guter Reichweite inszenieren.
Auf jeden Fall sollte auf sämtlichen Kanälen darauf hingeweisen werden. Auf der Webseite, in den sozialen Medien, ob mit Print- und Onlinewerbung – Eventmarketing ist der Opener! Interessierte sollen angefixt, hofiert und bei der Stange gehalten werden.
Initiatoren von Business-Events gehen gern auf XING, Linkedin oder ins Social Web, um diese zu nutzen.
Systematisch, automatisiert – Einladungen und Bestätigungen können so schnell und effizient gehandelt werden.

Eventmarketing: Ticketing ist eine eigene Branche

Wer nicht ernsthaft mit Veranstaltungen Geld verdienen will, sondern eher Werbekosten sparen möchte durch solche Aktionen, sollte das Ganze eher klein halten. Überschaubar. Aber ruhig groß ankündigen. Ggf. auch Reserveplatz / Bestuhlung / Verköstigung bereithalten, falls der Ansturm doch größer wird als gedacht.
Klein: Das bedeutet aber nicht, dass Sicherheitsbestimmungen (Brandschutz, Versucherung, etc.) und Urheberrechte bis hin zur Musik berücksichtigt werden müssen.
TIPP 3: Einfache Software-Ticketsysteme oder ähnliches reichen hier völlig aus.

Die richtige Zielgruppe – das A und O im Eventmarketing

Multiplikatoren, Netzwerkpartner, neue Kunden – wen möchte ich vor allem erreichen – ist die Frage bei jedem Event. Denn: Ohne Ziel macht das beste Eventmarketing keinen Sinn.
Also bitte genau überlegen, und zwar VORHER;

  • WAS will ich bezwecken
  • WEN will ich
  • WARUM erreichen?
  • WIE will ich sie erreichen?
  • WIE soll das Event vonstatten gehen?
  • Ob Mundpropaganda oder ausgefuchste Anzeigenschaltung – wichtig ist zu wissen, auf eine einzige Botschaft an eine Person beschränken. Viel hilft nicht viel in der Werbung, sondern verwirrt nur auf dem Werbemittel. Genaue und gut lesbare Ort- und Zeitangabe, sowie Infos zu Inhalt, Dauer und Vorteile (gibt es einen Coupon, eine Tombola, einen Unterhaltungs- / Catering-Anreiz?) sind ein Must-have.

Eventmarketing geht also auch für kleines Geld, sollte aber neben allem DIY-Charme im Business immer professionell wirken; das gilt vor allem für (selbst gemachte) Einladungen. Auch beim Essen lieber weniger – dafür gut. Und bei der Deko zurückhalten. Ein guter Service, Gespräche mit den Gästen, Wohlfühlatmo – wem es gelingt, ein schönes Event zu veranstalten, wird (länger) im Gedächtnis bleiben und kann bei zukünftigen Werbemaßnahmen davon profitieren … Vielleicht etabliert sich sogar das eine oder andere Event auf Dauer?

Good luck.

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