Marketingbudget, ja, muss sein – aber wie soll ich seine Höhe festlegen? Muss ich das überhaupt?
Ich zeige dir, wie du auch im Kleinen viel erreichst.

Ja und nein, ein Marketingbudget festzulegen ist keine Pflicht, macht aber durchaus Sinn. Natürlich geht es auch nach der Schukarton-Methodik, aber eine gut geführtes Kostenbuch erleichtert vieles und beruhigt ungemein, weil man zumindest weiß, wo man steht. Und wo das Geld hingeht. Wie bei einem privaten Haushaltsbuch siehst du und lenkst du, wo dein Geld ausgegeben wird.
Kosten sind das Benzin, das den Motor am Laufen hält. Ausgaben für Marketing, Werbung und Social Media sollten immer im Blick behalten werden, um unschöne Überraschungen zu vemeiden, und um zu wissen, was investiert werden kann. Und natürlich abschließend in der Auswertung: Was es unterm Strick gebracht hat.

Public Relation, Ad Words, Print-Produkte – die Ausgaben für ein Jahr sind nicht immer leicht einschätzbar. Wer schon länger im Geschäft ist, hat zumindest eine ungefähre Ahnung, was da auf ihn zukommt. Meine eiserne Regel als Unternehmerin: Die „Chefin“ hat alle Kosten auf dem Schirm und da ich die diese bin, bin ich diejenige welche … ICH plane, ich bestimme, ich profitiere von meinem Erfolg.

Doch welche Höhe ist angemessen, was kann ich mir leisten? Was ist sinnvoll? So klappt es mit dem Marketingbudget!

a. Marketingbudget festlegen – die Ausgaben als Basis

Bei dieser Methode werden die Ausgaben als Grundlage genommen: Du orientierst dich am Umsatz, bzw. am Gewinn des Vorjahres. Du siehst dir alle Zahlen an und entscheidest daraufhin, wie viel vom Vorjahresgewinn für die Werbung verwendet wird. Nachteil: Das muss nicht sinnvoll sein – manche Dinge lohnen sich erst ab einem Mindestbudget. Vorteil: Man gibt nicht mehr aus als man sich leisten kann. Nur die finanziellen Mittel werden verwendet, die drin sind. Viele Einzelhändler nutzen diese Variante der Marketingbudget-Bestimmung, um sich nicht zu übernehmen. Leider allerdings kann man vom letzten Jahr nicht zwangsläufig auf das kommende Jahr schließen ….

b. Marketingbudget? Wir schielen auf die Konkurrenz

Bei der Konkurrenzorientierten Methode blicken zum nähsten bzw. erfolgreichsten Konkurrenten, vergleichbar – und versuchen zu schätzen, wie viel er in Werbung investiert. Natürlich ist dabei auch ausschlaggebend, wo er das Geld investiert. Nachteil: Es ist mitunter schwierig, das Budget des Mitbewerbers zu schätzen. Werbeerfolg ist allerdings von einer Menge Dingen abhängig, angefangen bei Planung und Geslatung, Auswahl der Werbemittel, Segmentierung der Zielgruppe, Vertragsverhandlungen und vielem mehr. Zudem: Wenn du das gleiche machst, bist du „nur“ genauso gut wie dein Konkurrent, dabei wilst du doch eigentlich selbst überzeugen und herausstechen …

c. Die zielorientierte Variante – Marketingbudget deluxe

Die meist sinnvollste Variante heißt: Welches Ziel verfolge ich mit meiner Marketingstrategie? Wenn ich weiß, ich möchte so und so viele Klicks, oder einen höheren Prozentsatz Gewinn erreichen, muss ich das festhalten und daraufhin den Budgetplan erstellen. Wichtig ist hierbei, realistisch zu bleiben, aber auch ehrgeizig genug, das beste herauszuholen. Bei etwas größeren Budgets lohnt sich meist ein Kurs oder aber gleich das Anheuern von Media-Profis. Mitunter sparen sie soviel Geld bem cleveren Einsatz des Marketingbudgets, dass ihre Dienst schon damit wieder abgegolten sind. Aber auf Dauer Budget gespart werden kann.

Kostenüberblick

Mediakosten sind zu berücksichtigen
Layoutkosten
Ggf. Druckkosten
Ggf. Verandkosten
Analysekosten – ein gutes Tool zur Auswertung ksotet nicht die Welt, kann aber aufzeigen, wo es hakt oder funktioniert …

In der Praxis wird oft ein Marketingbudget von 2,5 bis 4,5 Prozent des Umsatzes angesetzt. Der zeitliche Faktor ist dabei nicht zu vernachlässigen, gibt es Saisongeschäft? Benötigt das Weihnachtsgeschäft mehr Budget als die restlichen Monate? Kann ich während der laufenden Kampagne an Stellschrauben drehen, um ein Optimum zu erreichen? Gerade im Online-Business von großem Interesse!

Ein Budget für jede Maßnahme?

Zielführend ist dieses Vorgehen insofern, dass sich damit die Einzelmaßnahmen gut kontrollieren und deren Erfolg auswerten lassen. Du planst deine ausgewählten Maßnahmen und führst sie dann in einer Gesamtübersicht zusammen (Bottom-up-Methode). Das ist konkret und gut nachvollziehbar. Auch und gerade, wenn du Aufgaben auslagern willst oder musst, bzw. noch kein Marketingprofi bist.

In 5 Schritten zum Marketingbudget

1. Schwerpunkte herauspicken: Welche Themen sind relevant?

2. Zum Thema passende Marketinginstrumente: Werbung offline oder online? PR, Image, Sponsoring? Social? Keywords? Messe? Mailing? Direktmarketing?

3. Zahlen, Daten, Fakten: Was genau kostet denn nun die Facebook-Kampagne für zwei Wochen in dem und dem Umfang? Wie viele Flyer will ich drucken?

4. Hilfe? Vertrieb? Personalkosten? Was baruche ich? Grafiker? Texter, Programmierleistungen? Wann amortisiert sich dies voraussichtlich?

5. Die Gesamtsumme ist wie hoch? Passt es zur Ursprungsplanung? Wo kann man streichen/ erweitern?

Fazit

Vorteil: Planungssicherheit durch Information und Realisierbarkeit. Wer sich damit beschäftigt, bekommt automatisch einen guten Überblick und eine Art Bauchgefühl (für sein Marketingbudget), ob das etwas für einen ist oder doch eher (noch) nicht. Eine exzellente Kostenkontrolle lässt dich effizienter werden, eine Menge lernen und besser schlafen. Du hast zu jeder Zeit den vollen Überblick und weißt, wofür du in diesem Augeeblick dein Geld ausgibst, oder eben nicht … Perfekt für die Planung des Marketingbudget fürs Folgejahr.

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